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Wortprotokoll

Frau Dr. Boog führt kurz zur Gründung der Bürgerinitiative „Rettet den Küstenwald“ aus.

Sie beschreibt, dass im vergangenen Jahr 900 Altbäume gefällt wurden. Insbesondere die Ulme im Kurpark muss geschützt werden. Die Bürgerinitiative spricht sich deutlich gegen jede Veranstaltung im Kurpark aus. Frau Dr. Boog spricht einen Dank an das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Friedhofswesen aus. So ist die Fäll-Liste übergeben worden und es gab eine lange Begehung im Kurpark wo sich in der Thematik ausgetauscht werden konnte.  Sie stellen weiter gute Beispiele von Gehwegsanierungen vor. (Wachtlerstr., Heinrich-Heine-Str.)

Zur Mühlenstr. möchte die Bürgerinitiative einen Impulsvortrag geben. Die Bäume in der Mühlenstr. sollen erhalten werden, dafür gibt es inzwischen die technischen Möglichkeiten. Die Bürgerinitiative hat beim BUND eine Alleenpatenschaft abgeschlossen. Auch haben mehrere Einwohner*innen eine Baumpatenschaft übernommen.

Der Mühlenjunge sollte bei einer Sanierung sichtbarer gemacht werden und es muss eine Verkehrsminimierung erfolgen. Frau Dr. Boog stellt eine Idee zur Sanierung der Mühlenstr. detailliert vor.

Dr. Nitzsche bedankt für die Ausführungen.

Herr Ehlers möchte einen Antrag einbringen, um die Kopflinden in der Mühlenstr. zum Naturdenkmal zu machen. Dieser muss jedoch gut vorbereitet werden.

Herr Porst merkt zur Ulmenbestand in Deutschland an, dass dieser stark reduziert ist und alle Ulmen, die noch da sind, erhalten bleiben müssen.

Herr Vogel fragt, welchen Sachstand es zur Sanierung der Mühlenstr. bei der Stadtverwaltung gibt. Herr Tolksdorff antwortet dazu, dass es keine neuen Erkenntnisse zum Planungsstand gibt. Der Ortsbeirat ist durch S4 gebeten worden Vorschläge an den Bausenator zur Gestaltung der Mühlenstr. abzugeben. Hierbei sollen auch die Gewerbetreibenden einbezogen werden.

Herr Milles schlägt vor, den Entwurf der Bürgerinitiative in den Ausschüssen weiter zu beraten werden.

Frau Riemer-Krammer ergänzt, dass es gelingen muss die Mühlenstr. in Gänze zu einem Ort zum Flanieren zu gestalten, um ein Teil des Ortszentrums zu werden.

 

Dr. Nitzsche möchte die Thematik Ulme diskutieren. Herr Klüsener stellt einen Antrag zu
§ 19 Abs. 1 Nr. 7 Schluss der Aussprache gemäß der Geschäftsordnung der Bürgerschaft der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt. Die Tagesordnung wird entsprechend fortgesetzt.