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Wortprotokoll:

Durch den Fachbereich BUGA wird der aktuelle Arbeitsstand des WarnowQuartiers im Hinblick auf den Biotop- und Artenschutz anhand einer Präsentation vorgestellt. Derzeit findet ein Abstimmungsprozess mit den Fachämtern und der Unteren Naturschutzbehörde dazu statt.

 

Im Anschluss diskutieren die Mitglieder des Ausschusses die Angelegenheit.

 

Auf Nachfrage von Herrn Bothur erläutert die Verwaltung, dass sich der Städtebau gegebenenfalls zugunsten des Biotop- und Artenschutzes an den betroffenen Stellen zurücknehmen wird, dafür an anderer Stelle verdichtet oder in die Höhe gegangen wird. Eine vollständige Kompensation wird nicht erreicht werden, dennoch kann der Status als urbanes Quartier gehalten werden, da das WarnowQuartier im Zusammenhang mit der Entwicklung des Osthafens und des Petridamms sowie mit der Anbindung an die Großwohnsiedlungen zu denken ist.

 

Auf Nachfrage von Frau Dr. Bachmann antwortet die Verwaltung, dass im Anschluss an die Abstimmung zum Biotop- und Artenschutz der Masterplan für das WarnowQuartier erstellt werden kann. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das bis Ende des Jahres vorgesehen. Auf Grundlage des Masterplans wird die Parzellierung der Grundstücke festgelegt, die über Konzeptausschreibung vergeben werden.

Die Verwaltung verdeutlicht, dass das WarnowQuartier ein Modellvorhaben des Bundes ist. Die Modellhaftigkeit zeichnet sich durch die Programmatik des Quartiers und durch den innovativen Entwicklungs- und Planungsprozess aus. Im Zuge des Modellvorhabens werden drei Einzelprojekte gefördert: Erschließung, Hochbau Theaterwerkstätten und Mehrgenerationenhaus. Diese müssen bis 2026 fertiggestellt sein. Die B-Planung und der Grünordnungsplan wurde an die ARGE Machleidt und UmweltPlan vergeben. Derzeit wird an der Vorbereitung der Ausschreibung für Erschließungsplanung gearbeitet, parallel wird auch die Konzeptvergabe vorbereitet, die sich hieran anschließen wird.

 

Auf Nachfrage von Frau Dr. Bachmann informiert die Verwaltung, dass der Zuwendungsantrag für die wissenschaftliche Begleitung gestellt ist und lt. Aussage des BBSR der Zuwendungsbescheid noch im Dezember 2020 zugehen soll.

 

Auf Nachfrage von Frau Tannhäuser, wie mit den geschützten Niedermoorflächen und dem Baumbestand umgegangen wird, informiert die Verwaltung, dass diese Flächen geprüft wurden und in die Neuausrichtung des städtebaulichen Konzepts einfließen werden. Der Stadtwald wird hinsichtlich seiner Wertigkeit durch ein externes Unternehmen beurteilt.

 

Auf Nachfrage von Herrn Bothur informiert die Verwaltung, dass nach jetzigem Stand die Grunderschließungsstruktur wie geplant aufrechterhalten werden kann und keine Korrektur erforderlich ist. Die Verlegung der Haltestelle ist nach wie vor in Abstimmung mit RSAG geplant.