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Auszug - Obdach-/Wohnungslosigkeit in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock  

 
 
Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses
TOP: Ö 6.1
Gremium: Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Migration Beschlussart: zur Kenntnis gegeben
Datum: Mi, 17.01.2018 Status: öffentlich
Zeit: 17:00 - 18:15 Anlass: Sitzung
Raum: Beratungsraum 2.50, Haus II
Ort: St.-Georg-Straße 109, 18055 Rostock
2018/IV/3355 Obdach-/Wohnungslosigkeit in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage
fed. Senator/-in:S 3, Steffen Bockhahn
Federführend:Amt für Jugend, Soziales und Asyl   
 
Wortprotokoll


Die Ansätze in der HH-Planung 2018/2019 wurden angepasst, da durch eventuelle Preissteigerungen im Personal- und Sachkostenbereich bei den freien Trägern eine Erhöhung der Entgelte verursacht, wird die Nachfrage zur Steigerung beantwortet. Der Bedarf hat sich nicht erhöht.

Zahl der Obdachlosen wird städtisch und auch landesweit nicht erhoben.

Die Zahl der Plätze ist entsprechend der Inanspruchnahme (in den letzten Jahren rückläufig) ausreichend.

Obdachlose Personen haben immer die Möglichkeit, sich im Nachtasyl und den Tagesstätten zu melden.

Nachfragen zur Altersstruktur können nicht beantwortet werden, da dies nur auf Vermutungen beruhen würde, erläutert die Verwaltung.

Fragen nach der Anzahl der Räumungsklagen (Urteile) kann nur das Amtsgericht beantworten.

Im Nachtasyl gilt ein Abstinentgebot. Ist der Klient volltrunken oder aggressiv, kann ein Verbleib, auch unter Einsatz der Polizei, versagt werden.

Die Jugendhilfeproblematik Trebegänger wird durch das Fallmanagement SGB VIII und den Kinder- und Jugendnotdienst im Hafenbahnweg/Toitenwinkel bearbeitet.

Die Anzahl der Menschen in Rostock, die ohne Krankenversicherung leben, wird nicht erfasst. Es wird nur die Zahl der Personen ohne Krankenversicherung erfasst, die im Leistungsbezug SGB II und SGB XII sind. Für diese Personen erfolgt im Nachgang eine Kostenerstattung bei der Krankenkasse.