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Auszug - 4. Fortschreibung und Aktualisierung des Schulentwicklungsplanes der Schulnetze der allgemein bildenden Schulen der Hansestadt Rostock für den Planungszeitraum der Schuljahre 2015/16 bis 2019/20 und für den Prognosezeitraum 2020/21 bis 2025/26  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Stadt- und Regionalentwicklung, Umwelt und Ordnung
TOP: Ö 7
Gremium: Ausschuss für Stadt- und Regionalentwicklung, Umwelt und Ordnung Beschlussart: vertagt
Datum: Do, 16.06.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 18:50 Anlass: Sitzung
Raum: Beratungsraum 1a, Rathausanbau
Ort: Neuer Markt 1, 18055 Rostock
2016/BV/1784 4. Fortschreibung und Aktualisierung des Schulentwicklungsplanes der Schulnetze der allgemein bildenden Schulen der Hansestadt Rostock für den Planungszeitraum der Schuljahre 2015/16 bis 2019/20 und für den Prognosezeitraum 2020/21 bis 2025/26
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
fed. Senator/-in:S 3, Steffen Bockhahn
Federführend:Amt für Schule und Sport   
Leitlinien:5. Stadt der Bildung, Kultur und des Sports
 
Wortprotokoll

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 (wie Dokument) Schulentwicklungsplan Teil A (9344 KB)    
Anlage 2 2 (wie Dokument) Schulentwicklungsplan Teil B (10682 KB)    
Anlage 3 3 (wie Dokument) Teil A (nach Beschlussfassung) (12955 KB)    
Anlage 4 4 (wie Dokument) Teil B (nach Beschlussfassung) (14618 KB)    

Frau Böttcher erläutert kurz die Vorlage. Der Schulentwicklungsplan muss gemäß Verordnung erstellt werden. Dazu wurden die neuesten Bevölkerungsprognosen berücksichtigt. Weiterhin wird berücksichtigt, wo die Kinder innerhalb des Stadtgebietes aus welchen Ortsteilen zur Schule gehen. Es gibt 41 kommunale Schulen und 9 in freier Trägerschaft. Betrachtet werden auch die Pendlerbewegungen. Aus dem Umland gehen in Rostock ca. 1.000 Kinder zur Schule und aus Rostock gehen im Umland ca. 300 zur Schule.

Im Schulentwicklungskonzept werden die notwendigen Investitionsmaßnahmen dargestellt.

 

Frau Jens fragt nach, ob das Schulentwicklungskonzept auch den Anforderungen entspricht, wenn wie vom Kultusministerium gefordert, die Schuleinzugsbereiche berücksichtigt werden.

 

Frau Böttcher antwortet, dass der Schulentwicklungsplan die Einzugsbereiche Stadtteilbezogen berücksichtigt, nicht jedoch straßenbezogen. Im Fall der straßenbezogenen Schuleinzugsbereiche müssten größere Kapazitäten, also mehr Plätze in den einzelnen Schulen vorgehalten werden. Der Schulentwicklungsplan müsste neu geschrieben werden. Mit der Bestätigung durch die Bürgerschaft könnten aber die dringend notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden, die auch nach dem Umschreiben notwendig wären.

 

Frau Jahnel fragt nach der Grundschule Südstadt.

 

Frau Böttcher erläutert das Modell dieser Schule mit der Rückwärtsinklusion.

Probleme gibt es auch mit der Sprachheilschule am Alten Markt. Diese Schule wird zur Grundschule mit Schwerpunkt Sprachheilförderung umgewandelt. Nur so bleibt diese Schule erhalten. Sie erläutert auch die Probleme mit der Ausweisung und Gestaltung eines Schulhofes.

 

Der Ausschuss wird sich zusammen mit dem Schulausschuss um eine Lösung bemühen.

 

Frau Möser fragt nach dem Planungszeitraum.

 

Frau Böttcher gibt einen mittel- bis langfristigen Planungszeitraum von 5 - 10 Jahren an.

 

Herr Prechtel erklärt, dass der Ortsbeirat Warnemünde einen Änderungsantrag einbringen wird.

Frau Möser erklärt, dass auch der Ortsbeirat Evershagen einen Änderungsantrag zur Grundschule am Mühlenteich einbringen wird.

 

Der Ausschuss wird die Änderungsanträge abwarten und in der nächsten Sitzung über die Beschlussvorlage abstimmen.