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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag:

Der Beschlussvorschlag wird wie folgt ergänzt:
„Bezüglich der angekündigten möglichen Schließung der Schießhalle im Sportpark Gehlsdorf wird der Oberbürgermeister aufgefordert, gegenüber der WIRO GmbH:
a) eine Prüfung zu veranlassen, um die Schießhalle im Bestand der WIRO GmbH zu belassen und/oder

b) Verhandlungen mit dem Land M-V bzgl. einer Anmietung oder Pachtung durch die Landespolizei prüfen zu lassen.
Die Bürgerschaft ist zeitnah über die Ergebnisse zu informieren.

 

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Sachverhalt:

Die Schießhalle des Sportparks Gehlsdorf soll lt. Beschlussvorlage zufolge „kosten-deckend vermietet oder verpachtet werden“. Anderenfalls wird eine Schließung erwogen.

Die Nutzungsbindung mit dem Kreisschützenbund Rostock läuft Ende Oktober 2020 aus, ein neues Konzept kam nicht zustande. Wenn es tatsächlich zu einer Schließung käme, würde das sportliche Schießen in Rostock zeitnah vor dem Aus stehen. Betroffen wären hunderte von Mitgliedern. Für die Sportschützen stehen in Rostock und im Umkreis von 50 km keine vergleichbaren Trainings- und Wettkampfbedingungen zur Verfügung.
Lt. Information des Kreisschützenbundes Rostock sind dessen Vereine Mitglieder im Deutschen Schützenbund, der mit seinen ca. 1,35 Mio. Mitgliedern der viertstärkste Spartensportverband Deutschlands ist. Es sei ebenfalls erwähnt, dass die hiesigen Sport-schützinnen aktiv bei der Durchführung des Hansetages und anderen Jubiläumsfeier-lichkeiten der Stadt und Uni teilnahmen. Sie sind mit ihren Traditionsuniformen und ihren Bölleraktionen stets ein Aushängeschild der Stadt. 
Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass auch Einheiten der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern in der Schießhalle Trainingseinheiten und Schießübungen absolvieren.
Im Interesse einer sportlichen Lösung wird der Oberbürgermeister aufgefordert, alle Möglichkeiten zu prüfen, um eine Schließung der Halle abzuwenden.

 

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gez. Daniel Peters
Fraktionsvorsitzender

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