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Beratungsfolge

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Sachverhalt:
 

  1. Welche Rettungswagen-Modelle sind im Einsatz und auf der Grundlage welcher Kriterien wurden diese Modelle ausgewählt bzw. beschafft?

 

Bei den Rettungswagen wird der „Kastenwagen“ (Krankenkraftwagen Typ C gem. DIN
EN 1789) verwendet.

Aufgrund der oftmals sehr engen Straßen- und Parkverhältnisse und den relativ kurzen Transportzeiten in die Aufnahmekliniken hat sich der Träger des Rettungsdienstes gemeinsam mit den Geschäftsführern der Leistungserbringer (Hilfsorganisationen DRK, JUH, ASB) für den Fahrzeugtyp des Kastenwagens entschieden. Hierbei waren der kleinere Wendekreis, eine geringere Fahrzeugbreite und der verkürzte hintere Überhang gegenüber dem Koffermodell wichtige Entscheidungskriterien

 

  1. Gibt es unterschiedliche Größen und auf Grundlage welcher wurde eine bestimmte Größe bzw. bestimmte Größen ausgewählt?

 

Alle Rettungswagen sind baugleich. Das bedeutet, dass ein Einsatzmittel gegen ein anderes problemlos getauscht werden kann. Auch die Bestückung der Schränke und Schubladen ist einheitlich. Unterschiede gibt es in der Bauart der Sonderfahrzeuge wie „Schwerlast“, „Baby“ oder „Infektion“.

 

  1. Sind genügend Rettungswagen im Einsatz und falls ja, anhand welcher Kriterien gelangt die HRO zu dieser Aussage?

 

Es sind ausreichend Rettungswagen vorhanden. Als Grundlage für die Planung dienen Rettungsdienst-Gutachten von Dr. Betzler aus dem Jahr 2004. Als weiteres Kriterium werden die jährlichen Statistiken zur Vorhaltung von Rettungswagen und die entsprechende Auslastung der Fahrzeuge ausgewertet.

 

  1. Existieren Mindestanforderungen oder Kriterien für die Arbeitsfähigkeit im Inneren des Rettungswagens? (z. B. Bewegungsraum für Einsatzkräfte, Zugänglichkeit der Arbeitsgeräte) Falls ja, welche?

 

Hier gilt die DIN EN 1789

 

  1. Ist die Behandlung von Notfällen optimal abgesichert, wenn mehr als 2 Einsatzkräfte im Patientenraum im Einsatz sind?

 

Ja. Mit zwei Einsatzkräften kann der Patient sehr gut versorgt werden. Im Einzelfall kommt noch ein Notarzt dazu.

 

  1. Erfüllen die in der HRO eingesetzten Rettungswagen alle oben genannten Mindestanforderungen? (Frage 3)

 

Ja.

 

  1. Patienten berichten, der Transport in einem Rettungswagen sei sprichwörtlich sehr holperig gewesen. Abseits individueller Empfindungen, bestehen Kriterien/Ansprüche an eine Federung? Falls ja, welche? Gibt es Verletzungen, die einen besonders schonenden Transport benötigen und können die in HRO eingesetzten Rettungswagen diesen Ansprüchen gerecht werden?

 

Das Fahrwerk der Rettungswagen ist gewichtsabhängig luftgefedert. Für die Trage lässt sich eine Patienten-Komfortlage einrichten. Gerade bei Patienten mit Verdacht auf Rückenverletzungen ist ein sehr schonender Transport angezeigt. Im Einzelfall muss dann Schrittgeschwindigkeit gefahren werden.

 

  1. Bestehen Unterschiede zwischen Rettungswagen die innerhalb der Stadt zum Einsatz kommen und solchen im ländlichen Raum?

 

Der Träger Rettungsdienst ist die Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Welche Modelle im Landkreis gefahren werden entzieht sich unserer Kenntnis.

 

  1. Wie lang ist die Laufzeit eines Rettungswagens in der HRO? Auf Grundlage welcher Kriterien wird entschieden, neue Wagen zu beschaffen?

 

Die Laufzeit der Rettungswagen liegt zwischen 5 und 8 Jahren. Sie ist abhängig vom Verschleiß und der Kilometerleistung.

 

  1. Werden die Träger der Rettungsdienste hinsichtlich ihrer Fachkompetenz und Erfahrungswerte einbezogen, wenn neue Rettungswagen beschafft werden bzw. wenn die Anschaffung geplant wird? Falls nicht, warum nicht?

 

Der Träger Rettungsdienst ist die Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Die Aufgabe der Trägerschaft wurde dem Brandschutz- und Rettungsamt übertragen. Die Leistungserbringer des Rettungsdienstes in der HRO werden vor einer Neubeschaffung beteiligt.


  1. Inwieweit entsprechen die in der HRO eingesetzten Rettungswagen den neuesten Standards der Digitalisierung? Sind Tablets im Einsatz? Wie funktioniert die Datenübermittlung zwischen:

 

a)      Notarzt und Rettungswagen?

b)      Rettungswagen und Kliniken?

c)      Rettungswagen und Brandschutz- und Rettungsamt?

 

Bei der Erfassung der Patientendaten und für die Protokollierung des Einsatzes wird in der HRO der ePen genutzt. Das RD-Protokoll wird digital erfasst und später in der Wache am PC bearbeitet.

 

Die Kommunikation zwischen den Einsatzfahrzeugen geschieht über Mobiltelefon
oder Digitalfunk. Die Alarmierung der Leitstelle erfolgt auf digitale Meldeempfänger.

Tablets sind nicht im Einsatz.

 

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