Bürgerinformationssystem

Vorlage - 2018/AN/3455  

 
 
Betreff: Dr. Sybille Bachmann (für die Fraktion Rostocker Bund/Graue/Aufbruch 09)
Namenssuche für das Gelände der ehemaligen IGA 2003
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag
Federführend:Fraktion Rostocker Bund/ Graue/ Aufbruch 09 Beteiligt:Büro des Präsidenten der Bürgerschaft
    Sitzungsdienst
Beratungsfolge:
Ortsbeirat Groß Klein (4) Vorberatung
20.02.2018 
Sitzung des Ortsbeirates Groß Klein abgelehnt   
Ausschuss für Stadt- und Regionalentwicklung, Umwelt und Ordnung Vorberatung
01.03.2018 
Sitzung des Ausschusses für Stadt- und Regionalentwicklung, Umwelt und Ordnung abgelehnt   
Ortsbeirat Schmarl (7) Vorberatung
06.02.2018 
Sitzung des Ortsbeirates Schmarl abgelehnt   
06.03.2018 
Sitzung des Ortsbeirates Schmarl abgelehnt   
Bürgerschaft Entscheidung
07.03.2018 
Sitzung der Bürgerschaft vertagt   
05.09.2018 
Sitzung der Bürgerschaft geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

  1. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, für das Gebiet, auf dem im Jahr 2003 die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) stattfand, eine Namensfindung zu initiieren.
  2. Der Zeitpunkt ist mit der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) abzustimmen.
  3. Das Verfahren der Namenssuche ist vom Hauptausschuss zu beschließen.
  4. Die Namenssuche soll dabei in zwei Varianten erfolgen:
  • für das gesamte Gebiet und
  • getrennt für den Museums- und Parkbereich
  1. Die Bürgerschaft trifft eine abschließende Entscheidung, unter Einbindung der zuständigen Ausschüsse und Ortsbeiräte.

 


Sachverhalt:

 

Zu 1)

Mit dem Ende von Gartenschauen, seien es BUGA oder IGA, endet die Verwendung eines solchen Namens. Im Zuge der evtl. Bewerbung um die BUGA 2025 wurde die Hanse- und Universitätsstadt Rostock auf die Problematik der bestehenden Namens- bzw. Markenrechte seitens der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft hingewiesen.

Der Name ist zwingend zu ändern.

 

Zu 2)

Die Bürgerschaft ist somit aufgefordert, ein klares politisches Zeichen zu setzen, dass sie die Namensproblematik in absehbarer Zeit lösen wird.

Der genaue Zeitpunkt der Namenssuche bzw. Umbenennung sollte mit der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH abgestimmt werden. Dabei ist Folgendes zu beachten: Erfolgt keine Bewerbung um die BUGA 2025, ist der Prozess der Namensänderung zügig einzuleiten (Markenrechtsproblematik). Erfolgt eine Bewerbung um die BUGA 2025 ist unter Umständen ein etwas längerer Zeitraum verhandelbar, mit Verweis auf die Erstellung des endgültigen BUGA-Konzeptes.

Ein Verzögern der Umbenennung bis zur Umsetzung des sog. IGA-Entwicklungskonzeptes ist nicht möglich, da dies Jahre in Anspruch nehmen wird.

 

Zu 3)

Die Namenssuche könnte mittels Bürgervorschlägen, einem Wettbewerb von

Marketing-Studierenden oder Ähnlichem erfolgen. Die Beschlussfassung über das konkrete Verfahren sollte durch den Hauptausschuss erfolgen.

 

Zu 4)

Das Gebiet wird durch 3 Nutzungen bestimmt: Messehalle, Park, Museum.

Der jetzige Name IGA-Park lässt für Nicht-Rostocker eine solche Nutzungsvielfalt nicht

erkennen.

Es gilt daher entweder

a) einen markanten Namen zu finden, durch den sich die vielfältige Nutzung mindestens

andeutet oder

b) mehrere Namen für die unterschiedlichen Nutzungen zu suchen.

 

Mit dem Bürgerentscheid vom September 2017 wurde der Standort des Traditionsschiffes

festgelegt. Ein landseitiger Bau wird an dieser Stelle folgen.

Während der Park insbesondere durch die Rostocker/innen genutzt wird, bedarf es für das Museum einer erhöhten überregionalen Wahrnehmung.

Bis dato existieren die Vorschläge (Warnow-)Bürgerpark für das Parkgelände und Marineum für den Museumsbereich. Eine breit angelegte Namenssuche könnte weitere Vorschläge erbringen.

 

Zu 5)

Der Bürgerschaft sind die Ergebnisse der Namenssuche zu beiden Varianten zwecks Entscheidung vorzulegen.

 


Finanzielle Auswirkungen: keine

 


 

 

 

Dr. Sybille Bachmann

Fraktionsvorsitzende