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Wortprotokoll

 

- Der Oberbürgermeister richtet Glückwünsche an alle Wahlgewinnerinnen und –gewinner
der Bundes- und Landtagswahlen vom 26.09.2021, verbunden mit dem Wunsch, dass die Stadt auch zukünftig im Bundestag und im Landtag M-V gut vertreten wird.

 

- Weiterhin bedankt er sich bei den fast 1.900 ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, bei der Wahlleitung und den Beschäftigten, die mit großem Engagement eine reibungslose Durchführung der Wahlen ermöglicht haben.

 


 

Anschließend berichtet der Oberbürgermeister über folgende Themen:

 

-         Digitalisierung und nachhaltige Stadtentwicklung

 

Die lang anhaltende Phase der Coronakrise hat die Notwendigkeit von digitalem Bürgerservice und Bürokratieabbau und Entscheidungsfindung zur Optimierung der Arbeitsprozesse noch einmal sehr deutlich aufgezeigt.
Deshalb widmet sich die Stadt nun verstärkt der komplexen Aufgabe der Digitaliserung und smarten nachhaltigen Stadtentwicklung. Rostock steht im bundesweiten und internationalen Vergleich noch am Anfang, es existieren wenige Erfahrungswerte und noch keine digitale Strategie.
Rostock will aber von anderen Städten und Vorreitern lernen und bereits umgesetzte Lösungen für das Stadtleben der Zukunft kennenlernen und ebenfalls Wissen weitergeben. Ein intensiver Austausch mit Partnerstädten aus dem In- und Ausland soll ermöglichen, den Erfahrungs- und Informationsvorsprung zu nutzen und auf funktionierende Technologien und digitale Prozesse zu setzen und schnellstmöglich umzusetzen.
Ziele dabei sind: langjährige Kooperationen mit Partnerstädten auszubauen, fortlaufende Projekte auf EU-Ebene zu initiieren und wirtschaftlichen Austausch zu fördern.
In der Bewerbung zur Modellstadt für Smart City 2.0/Smile City wurde besonders unser Blick über die Grenze nach Skandinavien von der Jury gewürdigt und hervorgehoben.
Die Stadt nimmt sich dabei die Digitalisierung in Skandinavien und den baltischen Ländern als Vorbild, wo auch unsere Partnerstädte (z.B. Turku, Malmö, Aarhus) sind.
Nach der 1,5 Jahre währenden Coronakrise ist es nun nötig von anderen zu lernen, schnell wieder bestehende Kontakte zu stärken und Netzwerke zu anderen Verwaltungen auf- und auszubauen, auch direkt vor Ort: zum Beispiel zur Mobilität mit Münster, zu Startups mit Leipzig und zur Digitalisierung/ menschenfreundlichen Verwaltung mit Skandinavien.

 

 

-         zum ÖPNV

 

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und der Landkreis Rostock haben zusammen mit dem Verkehrsverbund Warnow ein Positionspapier unterzeichnet, in dem dargelegt wird, wie eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bis zum Jahr 2030 erreicht werden kann. Mehr als 110 weitere Städte, Landkreise und Verkehrsverbünde aus dem gesamten Bundesgebiet sind ebenfalls dabei.
Anlass war eine Tagung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen in Rostock (VDV).

 

Passend dazu gab es für das Modellprojekt MIRROR des Verkehrsverbundes Warnow eine Förderung in Höhe von 30 Mio. Euro für den Öffentlichen Verkehr in der Region Rostock.

 

Weiterhin wurden zwischenzeitlich in Rostock die ersten zwei Elektrobusse in Betrieb genommen.

 

 

-         zum erfolgreichen Abschluss der Aktion Stadtradeln mit einem neuen Teilnehmerrekord auf dem Weg zur modernen und umweltfreundlichen Mobilität,

 

-         zur Ansiedlung der Zollfachschule in Lichtenhagen,


 

-         zu Investitionsvorhaben am Klinikum Südstadt:
nach gerade erfolgtem ersten Spatenstich für einen Hybrid-OP-Saal soll dieser bereits im Februar 2022 in Betrieb genommen werden und gemeinsam mit privaten Partnern werden in den nächsten Jahren ca. 80 bis 90 Mio. Euro am Standort Klinikum investiert,

 

-         zu einem Workshop Rostock NW 2035:
dieser hat zur Entwicklung des Rostocker Nordwestens in dieser Woche unter Teilnahme von Experten der Union off Baltic Cities aus 15 Ländern stattgefunden,

 

-         Austragung der International Crisis Management Konferenz (Internationale Krisenmanagement-Konferenz) in Rostock
(zum Umgang mit Pandemien und anderen Katastrophen),

 

-         zur bundesweiten Auftaktveranstaltung der Interkulturellen Woche 2021 am 26. September 2021 im IGA-Park, die erfolgreich durchgeführt wurde.