Antrag - 2026/AN/1693
Grunddaten
- Betreff:
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Prof. Dr. Anja Eggert, Dr. Felix Winter (für die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.Volt)
Wohnungsbau und ÖPNV-Angebote für künftige Beschäftigte von Neptun Smulders
- Status:
- öffentlich (Bearbeitung Sitzungsdienst erledigt)
- Vorlage freigegeben:
- 19.06.2026
- Vorlageart:
- Antrag
- Federführung:
- Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.Volt
Beschlussvorschlag:
Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt,
1. umgehend Gespräche mit Neptun Smulders aufzunehmen, um den Bedarf des Unternehmens bezüglich der geplanten Erweiterung der Produktion zeitlich, quantitativ und qualitativ zu klären;
2. gemeinsame Gespräche zwischen Neptun Smulders, den zuständigen Fachämtern, der WIRO, den Rostocker Wohnungsgenossenschaften und ggf. weiteren privaten Akteuren der Bauwirtschaft zu organisieren, um den sich abzeichnenden Wohnungsbedarf für die zusätzlichen Beschäftigten im Werftbetrieb sicherzustellen;
3. gemeinsam mit der RSAG, allen im Werftgelände Warnemünde tätigen Unternehmen sowie der Bundeswehr als Betreiber des Marinearsenals die Leistungsfähigkeit der ÖPNV-Anbindung des Standortes zu bewerten und Perspektiven, Voraussetzungen und einen Zeitplan für eine mögliche Verbesserung des Angebots zu erarbeiten.
4. Der Bürgerschaft bis zum 31.12.2026 über die Ergebnisse zu berichten.
Sachverhalt:
Der am 17. Juni 2026 bekannt gegebene Zuschlag für den Bau einer Konverter-Plattform und einer Landstation an Neptun Smulders ist eine historische Chance für Rostock und Mecklenburg-Vorpommern. Die Hanse- und Universitätsstadt sollte daher gemeinsam mit allen lokalen Akteuren die notwendigen Schritte unternehmen, die zum Gelingen des Projektes notwendig sind.
Durch den Auftrag sollen alleine am Standort Rostock in den nächsten zwei Jahren über 500 neue Arbeitsplätze entstehen. Der Stellenzuwachs kann sich noch vergrößern, wenn auch der geplante Auftrag für eine weitere Plattform nach Rostock geht. Ein Teil des neuen Personals wird dabei neu nach Rostock ziehen. Für die Stadt, das Unternehmen und die Beschäftigten ist es deshalb wichtig, dass rechtzeitig ausreichend Wohnraum bereitsteht. Angesichts der bereits jetzt schon angespannten Lage auf dem Rostock Wohnungsmarkt ist daher dringender Handlungsbedarf. Aufgrund der Kürze der Zeit sollten neue Wohnungen dabei vor allem auf Flächen entstehen, die bereits erschlossen sind, auf denen Baurecht besteht oder innerhalb kürzester Zeit hergestellt werden kann. Auch die neuen Möglichkeiten des Bauturbo sollten genutzt werden. Hierfür ist ein koordiniertes Vorgehen der relevanten Wohnungsbau-Akteure in Rostock und der Verwaltung notwendig.
Gleichzeitig werden die neuen Arbeitsplätze auch mit zusätzlichem Verkehr einhergehen. Die Erfahrungen mit dem erweiterten ÖPNV-Angebot im Überseehafen Rostock zeigen, dass gemeinsam geplante und umgesetzte Anbindungen sehr gut angenommen werden. Für die Ausweitung des Angebots ist jedoch eine langfristige Planung erforderlich. Darum sollte bereits jetzt eine mögliche Erweiterung der ÖPNV-Anbindung des Areals geprüft und geplant werden, auch um die Belastung für die Menschen in Groß Klein durch zusätzlichen Autoverkehr möglichst gering zu halten.
Finanzielle Auswirkungen:
Teilhaushalt:
Produkt: Bezeichnung:
ggf. Investitionsmaßnahme Nr.: Bezeichnung:
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Finanzhaushalt |
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Die finanziellen Mittel sind Bestandteil der zuletzt beschlossenen Haushaltssatzung.
Weitere mit der Vorlage mittelbar in Zusammenhang stehende Kosten:
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liegen nicht vor.
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werden nachfolgend angegeben:
Bezug zum zuletzt beschlossenen Haushaltssicherungskonzept:
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Die Vorlage hat keine Auswirkungen.
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Die Vorlage hat folgende Auswirkungen:
