Stellungnahme - 2024/AM/5283-02 (SN)

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Anliegen:
 

Gerade zu Großveranstaltungen gibt es in Rostock immer wieder große Probleme mit zugeparkten Wohngebieten und erheblichen Parkverstößen. In diesem Zusammenhang bittet Herr Flachsmeyer um Beantwortung folgender Fragen:

 

  1. In welchem Umfang wurden exemplarisch an folgenden Tagen im Umfeld des Ostseestadions Kontrollen des ruhenden Verkehrs durchgeführt: 10.12.2023 tagsüber, 17.02.2024 tagsüber, 02.03.2024 tagsüber sowie 05.04.2024 abends?

    Welche konkreten Straßen wurden dort kontrolliert? Wie viele Kontroll-Personen waren eingesetzt? In welchem Zeitumfang wurde kontrolliert? Wie viele Verstöße wurden in welchen Zeiten festgestellt und wie ist das Verhältnis zu „normalen“ Kontrollen an üblichen Werktagen? Welche Maßnahmen/Sanktionen wurden veranlasst, um die PKW-Halter auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen?

 

Sobald Halterinnen und Halter verkehrsrechtswidrig abgestellter Fahrzeuge angetroffen werden, werden sie über das Fehlverhalten, die verletzten Rechtsnormen und die zu erwartenden Sanktionen belehrt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bemüht, zum Zwecke der verkehrsrechtlichen Erziehung auf die entsprechenden Personen einzuwirken.

 

Ein Vergleich mit Tätigkeiten an Werktagen ist nicht möglich, da die Einsatzschwerpunkte an Werktagen von denen bei Großveranstaltungen abweichen.
 

Im Anhang sind die Statistiken zu den entsprechenden Tagen für das Umfeld Ostseestadion zu finden.

 

 

  1. Welches Konzept gibt es bei der Kontrolle des ruhenden Verkehrs im Zusammenhang mit Fußballspielen im Ostseestadion?

 

Im Falle von Heimspielen des FC Hansa Rostock werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zunächst im Bereich des Hauptbahnhofs eingesetzt, um im Rahmen der Amtshilfe die reibungslose Anreise von Besucherinnen und Besuchern zu gewährleisten. Dazu werden verkehrsrechtliche Anordnungen auf dem Albrecht-Kossel-Platz und dem P+R-Parkplatz durchgesetzt.

Im Anschluss daran werden aufgrund des polizeilichen Einsatzverlaufes verkehrsrechtliche Maßnahmen in der Ernst-Heydemann-Straße und in der Schillingallee durchgesetzt, um wiederrum die problemlose Anreise der Besucherinnen und Besucher mit Reisebussen zu gewährleisten.

 

Sind die o. g. Maßnahmen abgeschlossen, werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umfeld des Ostseestadions tätig, sofern die Auftragslage im restlichen Stadtgebiet dies zulässt. Grundsätzlich werden Einsätze und Aufträge, die der Abwehr von Gefahren dienen, priorisiert behandelt. Insofern besteht die Möglichkeit, dass Kontrollstreifen im Umfeld des Stadions aufgrund zu priorisierender Aufträge im restlichen Stadtgebiet unterbrochen werden oder gar entfallen müssen.

 

 

 

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Dr. Chris von Wrycz Rekowski 

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Anlagen

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