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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag:

Der Beschlussvorschlag wird wie folgt ergänzt:

Nach dem 1. Absatz der Beschlussvorlage wird folgender Passus eingefügt:
„Die Aufgaben der AG Gedenken in Zusammenarbeit mit dem Fachamt werden um folgende Aufgaben erweitert:

Erarbeitung einer Gedenk- und Erinnerungskultur:

-         für die Opfer unter der Zivilbevölkerung (mehr als 600) und der Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter (mehr als 100), die durch die angloamerikanischen Flächenbombardements („moral bombing“) 1940-1944 ums Leben kamen

-         für zehntausende Vertriebene und deren Schicksal, die in Rostock ab 1945 ihre neue Heimat gefunden haben

-         für die vielen politischen Opfer, die nach Kriegsende (1945-1953) durch das NKWD hingerichtet oder zur Zwangsarbeit deportiert wurden

-         für die tausenden Rostocker Gefangenen des MfS von 1950-1989“

 

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Sachverhalt:

Die AG Gedenken nimmt in erster Linie eine konzeptentwickelnde und beratende Funktion wahr. Die zur Umsetzung notwendigen Recherchearbeiten und die Umsetzung müssen durch das Fachamt erfolgen. Zu den bereits erwähnten Aufgaben sollen zudem o. g. Aufgaben hinzukommen. Diese zählen zu historischen politischen und militärischen Ereignissen, die bisher eher unterbeleuchtet wurden. Da jedoch dabei zahlreiche Rostockerinnen und Rostocker zu Opfern wurden, bedarf es auch hier einer sorgfältigen und historisch-eingebetteten Gedenkkultur. Dergestalt sollte eine personelle Verstärkung im Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen geprüft werden.
 

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Finanzielle Auswirkungen:

Im Rahmen des Prüfauftrages: keine

 

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gez. Daniel Peters
Fraktionsvorsitzender

 

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