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Beratungsfolge

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Sachverhalt:

 

Die Initiative zur Entwicklung eines Kreativquartiers zur Stärkung des Innovations- und Gründungsökosystems Rostock wird begrüßt. Die Angebote der Kultur- und Kreativwirtschaft sind von zentraler Bedeutung für die Aktivierung und Förderung von Innovationen, Kreativität und Gründungsgeist im Allgemeinen.

In Rostock hat sich in den vergangenen Jahren eine wachsende Gründungsszene entwickelt. Diese neue Gründungsmentalität wirkt sich positiv auf die gesamte Stadt aus, sodass Rostock sich laut „Handelsblatt“ bis 2030 bundesweit zu einer Hochburg für Start-ups entwickeln könnte. Aufgrund der wachsenden Start-up-Szene kann damit gerechnet werden, dass sich viele junge Menschen in Rostock ansiedeln oder bleiben werden. Für diese Ansiedelungen müssen entsprechende Angebote vorgehalten werden. Mit ca. 727 Gründungen im Jahresdurchschnitt in Rostock und dem Landkreis Rostock ist die Region das Gründungszentrum von M-V. Von den 727 Gründungen in Rostock im Jahr entfallen rd. 50 auf den Hightech-orientierten Bereich (Industrie & Software), 73 auf wissensintensive Dienstleistungen und 83 auf die Kreativwirtschaft. Die Lage zwischen Hamburg und Berlin macht Rostock auch für Startups und kreative Köpfe aus der dortigen Szene attraktiv. Im Vergleich zu Startup-Städten wie München und Berlin bietet Rostock zudem vergleichsweise günstige Mietpreise und eine attraktive Lage am Meer (Quelle: Machbarkeitsstudie Prognos AG, 2018).

 

Mittels einer Bündelung der bereits bestehenden Unterstützungsangebote und Vernetzung der lokalen Akteure der Gründungszene kann der ideale Nährboden für die Ausschöpfung des o.g. Potentials geschaffen werden. In Kooperation mit dem Projekt Smile City und dem Digitalen Innovationszentrum (DIZ) können beispielsweise konkrete Projekte initiiert und Möglichkeiten einer Partnerschaft geprüft werden.

 

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Claus Ruhe Madsen

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