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Beschlussvorschlag:

 

Die Bürgerschaft unterstützt die Bemühungen zur Errichtung eines Klima-, Umwelt-
und Erlebniszentrums (Science-Center). Eine größtmögliche Verzahnung mit der BUGA 2025 betrachtet die Bürgerschaft als wünschenswert.

 

Der Oberbürgermeister wird daher beauftragt, das Projekt gegenüber möglichen Fördermittelgebern und Partnern zu unterstützen, insbesondere gegenüber Land
und Bund.

 

 

Der Oberbürgermeister wird zudem beauftragt, folgende Punkte zu prüfen:

 

1. Ob und wenn ja wie, ein solches Zentrum bis zur BUGA 2025 errichtet werden kann.

 

2. Ob das im B-Plan-Entwurf „WarnowQuartier, Dierkower Damm“ vorgesehene Sondergebiet SO1 „Umwelt, Kultur, Wissenschaft und Forschung“ als Standort
für das Vorhaben genutzt werden kann.

 

3. Ob der Bau eines solchen Zentrums durch den KOE realisiert werden kann,
oder welche alternativen Modelle (z.B. PPP) es ggf. geben kann.

 

4. Ob und wie eine finanzielle Beteiligung erfolgen kann.

 

5. Welche Fördergelder für ein solches Projekt landes- und bundesseitig eingeworben werden können.

 

Bis Juni 2022 ist die Bürgerschaft über den Stand der Prüfung zu informieren

und eine entsprechende Beschlussvorlage vorzulegen.

 

 

 

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Sachverhalt:

 

Es wird die Chance gesehen, mit oder durch geeignete Partner ein Klima-, Umwelt- und Erlebniszentrums in Rostock zu errichten, welches das touristische Angebot und das außerschulische Bildungsangebot sinnvoll ergänzt:

- durch einen Standort im Nordosten

- mit einem technisch-naturwissenschaftlichen Angebot

- mit einem hohen Erlebnischarakter/Mitmachangebot

 

Mit einem Schwerpunkt auf Klimaschutz, Energie und technisch-naturwissenschaftliche Angebote kann ein Alleinstellungsmerkmal entwickelt werden, das auch überregional Gäste anspricht und gute Aussichten auf Förderung hat. Mit Angeboten, die das Interesse an technisch-naturwissenschaftlichen Fächern (MINT-Fächer) fördern, kann auch der Wirtschaftsstandort Rostock gestärkt werden.

 

Angestrebt werden sollte, soweit möglich, eine Errichtung bis zur BUGA 2025, um die BUGA um ein attraktives Angebot zu bereichern und gleichzeitig das Zentrum überregional bekannt zu machen. Mit einer Gastronomie und Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Umweltbildung könnte es temporäre Bauten ersetzen, die nur für die BUGA entstehen würden.

 

Zur Ermittlung geeigneter Projektpartner könnte eine Konzeptausschreibung erfolgen,
die insbesondere folgende Punkte berücksichtigt:

a) Ausstellungsangebot

b) Bildungsangebot

c) weitere Angebote (Gastronomie, öffentliche WCs u.a.)

d) möglichst klimaneutrales Gebäude

e) Kostenbeteiligung/Kostenrisiko für die Stadt

 

Die Umsetzung des Vorhabens könnte in verschiedener Form erfolgen, z.B.:

a) Errichtung des Gebäudes durch den KOE und Vermietung/Verpachtung

    an den Partner mit dem besten Konzept.

b) Bildung einer gemeinnützigen Gesellschaft mit einem Partner,

    in welche die Stadt z.B. das Grundstück als Anteil einbringt.

c) Vergabe des Grundstücks in Erbpacht an den Partner mit dem besten Konzept.

 

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Finanzielle Auswirkungen:

 

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liegen nicht vor.

 

Die Finanzierung und ein möglicher Finanzierungsanteil der Stadt soll im Rahmen dieses Prüfauftrags ermittelt werden.

 

 

 

gez. Eva-Maria Kröger        gez. Uwe Flachsmeyer  

DIE LINKE.PARTEI        BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN  

 

 

 

gez. Dr. Steffen Wandschneider-Kastell

SPD

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