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Beratungsfolge

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Aktuelle Stunde:

Die CDU/UFR-Fraktion der Bürgerschaft der Hanse- und Universitätsstadt Rostock beantragt eine Aktuelle Stunde zur Zukunft der Caterpillar Motoren Rostock GmbH.
 

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Sachverhalt:

Caterpillar ist der weltweit führende Hersteller von Bau- und Bergbaumaschinen, Diesel- und Erdgasmotoren, Industriegasturbinen sowie dieselelektrischen Lokomotiven. Am Standort Rostock-Warnemünde hat man sich auf den Schiffsmotorenbau spezialisiert und ist seit über 20 Jahren weltweit erfolgreich tätig.
Nun sollen nach Aussage des US-amerikanisch geführten Unternehmens Caterpillar keine Motoren mehr an deutschen und chinesischen Standorten gebaut werden.
Möglicherweise werden künftig im Rostocker Betrieb lediglich Wartungen vorgenommen.

Wir sorgen uns um die 130 Beschäftigten und Auszubildenden am Rostocker Standort, wenn sie Ende 2022 ihre Arbeit verlieren sollten. Wir sorgen uns um die vielen Familien und Zulieferer, die ebenfalls unter diesem harten Einschnitt leiden müssen.
Die Beschäftigten befinden sich Corona bedingt immer noch in Kurzarbeit und warten dringend auf Antworten, wie es mit ihrem Job weitergeht.

Protestaktionen der IG Metall richteten sich Mitte August 2021 gegen die Standort-schließung in Warnemünde. Seither wurden Briefe mit Hilfsgesuchen an das Unternehmen sowie Landtags- und Bundestagsabgeordnete versandt.
Wir wollen den aktuellen Sachstand erfahren, ob es schon Antworten und mögliche Lösungsansätze gibt.
Wie kann die Rostocker Bürgerschaft unterstützend dazu beitragen, dass dem Schiffsmotorenhersteller in Rostock-Warnemünde Zukunftsperspektiven und den Beschäftigten und Auszubildenden sichere Jobaussichten zugestanden werden können?
Was wird konkret getan, um den maritimen Industriestandort in Rostock zu erhalten?

Fest steht, dass wir die Konzernentscheidung nicht beeinflussen können. Daher ist es zwingende Aufgabe, den Schulterschluss mit Oberbürgermeister,  Land und Bund, mit Gewerkschaft und Beschäftigten zu suchen, um ggf. auch neue Wege zu beschreiten.
Warum denkt man nicht in Richtung Wasserstoffverbrennungsmotor, der bereits an der Universität Rostock erprobt und auch schon von namenhaften Motorenherstellern präsentiert wurde? Das könnte die neue Ausrichtung im Schiffsmotorenbau werden - mit Motoren, die kein CO² ausstoßen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten könnten. Man kann dabei auf vorhandenes Wissen und Erfahrungen der Beschäftigten aufbauen und so wichtige Arbeitsplätze erhalten.

Hierzu möchten wir uns mit der Verwaltungsspitze und den Fraktionen der Rostocker Bürgerschaft austauschen. Denn das kann nicht das Ende einer bedeutenden Ära des maritimen Schiffsmotorenbaus in Rostock gewesen sein!


 

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Finanzielle Auswirkungen: -

 

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gez. Daniel Peters
Fraktionsvorsitzender

 

 

 

 

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