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Sachverhalt:

 

Der "bedarfsgerechte Neubau Umgehungsstraße Nienhagen" ist eine sehr umfangreiche kostenintensive Baumaßnahme (mind. 7,5 Mio. Euro, Stand 2017), die zahlreiche Eingriffe in Natur und Umwelt verursachen wird. Trotz möglicher Fördermittel (Fördertöpfe begrenzt) wird ein Großteil der Finanzierung bei der Hanse- und Universitätsstadt Rostock verbleiben, so dass große finanzielle Auswirkungen zu erwarten sind.

Der Bau der Ortsumfahrung (OU) ist abhängig von der Realisierung der Seehafenerweiterung Ost und den daraus entstehenden Anforderungen an die Anbindung sowie an die Lage der Schwerlasttrassen.

Aus verkehrlicher Sicht liegen derzeit keine ausreichenden Gründe vor, die eine kurz- bzw. mittelfristige Umsetzung der Ortsumfahrung oder eine Tonnagebegrenzung rechtfertigen. Die Hinrichshäger Straße ist eine Landesstraße mit entsprechenden zulässigen Nutzungen. Zweistreifige Straßen dieser Art können problemlos 18.000 Kfz/24h aufnehmen (derzeit ca. 10.000 Kfz/24h). Die Verkehre vom Güterverkehrszentrum (GVZ) inklusive der Amazon-Ansiedlung finden größtenteils von und in Richtung Autobahn statt.

Für das Jahr 2023 wurden bereits Planungsmittel (Aufwandskonto der Verkehrsplanung) für die Linienfindung der OU haushalterisch eingeordnet (vorbehaltlich Haushaltserlass).

Der Bau der Trasse ist langfristig im Investhaushalt gelistet, hat aber aus den o.g. Gründen und aufgrund zahlreicher weiterer wichtiger Verkehrsbaumaßnahmen derzeit keine Priorität.

Bis November sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten.

 

 

 

 

Holger Matthäus

 

 

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