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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag:

 

Der Oberbürgermeister wird beauftragt,

 

1. gemeinsam mit allen interessierten Ortsbeiräten geeignete Standorte für den Aufbau von s.g. Bücherbäumen/Büchersäulen in deren Stadtteilen zu finden und auszuweisen.

2. die anfallenden Kosten für die Aufstellung zu ermitteln und einen Finanzierungsvorschlag zu machen.

3. gemeinsam mit den Ortsbeiräten geeignete Kooperationspartner (z.B. Stadtbibliothek, Literaturhaus, vor Ort ansässige Vereine, Verbände und Firmen) zu gewinnen.

4. Die baurechtliche Genehmigung zu unterstützen.

 

Die Bürgerschaft empfiehlt den Ortsbeiräten, zu prüfen, in wieweit das jährliche Ortsteilbudget zur Finanzierung genutzt werden kann.

 

Über den Stand der Umsetzung ist die Bürgerschaft zwei mal jährlich zu informieren.

 

 

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Sachverhalt:

In Rostock gibt es bereits gute Erfahrungen mit Bücherbäumen (Kurpark Warnemünde und Bücherschrank in der Östlichen Altstadt). Dieses für alle zugängliche Angebot stellt einen wichtigen Teilaspekt einer nachhaltigen Stadtentwicklung dar und sollte ausgebaut werden. Immerhin verfügen sie über eine hohe soziale wie kulturelle Funktionalität. So entsteht durch ihre Aufstellen ein Raum, in dem ausgelesene Literatur kostenfrei für andere zur Verfügung gestellt wird und bisher unbekannte Werke in den eigenen Blickwinkel geraten. Somit zeichnen sich Bücherbäume auch durch eine Bildungs- sowie Solidarfunktion aus. Dementsprechend stellen sie als „Tauschbörse“ auch einen Begegnungsmöglichkeit dar, der unterschiedliche Menschen mit ihren unterschiedlichen Werte- und Erfahrungshorizonten über ihre Literatur in Kontakt bringt. Da Büchersäulen zudem äußerst nachhaltig sind (ökologisch durch kurze Wege und eine Minderung der einmaligen Büchernutzung, sozial durch den Austausch von Literatur, ökonomisch durch die erhöhte Teilhabe an Literatur auch für Menschen mit geringeren Einkommen), sind sie ebenso ein sichtbares Symbol für eine Entwicklung Rostocks zur Stadt des 21. Jahrhunderts, die ihre Einwohner*innen im Fokus der Gestaltung öffentlicher Räume sieht.

Aufgrund der gegebenen Größe der Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist eine Ausstattung aller Stadtteile mit einem eigenen Bücherbaum anzustreben. So wird auch eine gleichmäßige Stadtentwicklung in allen Stadtteilen im kleinen Rahmen gefördert. Da die Bücherbäume stets an zentralen öffentlichen Plätzen aufgestellt werden sollten, wird die Qualität dieser Räume zusätzlich erhöht, da diese nun ebenso als Bildungsraum entwickelt werden und in ihrer Freizeit- und Begegnungsfunktion einen zusätzlichen Qualitätsgewinn erzielen. 

Zentral gelegene öffentliche Plätze verfügen in der Regel bereits über Sitz- und Verweilmöglichkeiten, wodurch sie gleichsam zum „Schmökern“ einladen und etwaige Folgekosten für die Gewährleistung der Attraktivität des Standortes senken. Außerdem sind diese Plätze ohnehin häufig stark frequentiert, was die Bücherbäume/säulen schnell bekannt werden lässt und ihre Nutzung in den Alltag integriert. Bücherbäume/säulen eröffnen auch ein zusätzliches Feld für ehrenamtliche Tätigkeit, denn für die Betreuung und Wartung müssen Bücherbaumpaten gefunden werden. 

Der Gestaltung von Bücherbäumen sind dabei quasi keine Grenzen gesetzt. So können bspw. auch ausrangierte Telefonzellen umgerüstet werden, was wiederum Kosten minimieren kann. 

 

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Finanzielle Auswirkungen: 

 

sind noch zu ermitteln

 

Teilhaushalt:

 

Produkt:      Bezeichnung:

 

ggf. Investitionsmaßnahme Nr.:   Bezeichnung:

 

Haushalts-jahr

Konto / Bezeichnung

Ergebnishaushalt

 

Finanzhaushalt

 

 

Erträge

Auf-

wendungen

Ein-zahlungen

Aus-zahlungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die finanziellen Mittel sind Bestandteil der zuletzt beschlossenen Haushaltssatzung.

 

Weitere mit der Beschlussvorlage mittelbar in Zusammenhang stehende Kosten:

 

 

liegen nicht vor.

 

 

werden nachfolgend angegeben

 

 

 

 

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gez. Eva-Maria Kröger

Fraktionsvorsitzende

 

 

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