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Sachverhalt:

Mit dem vorbezeichneten Prüfauftrag soll untersucht werden, welche Dächer öffentlicher Gebäude, die bereits begrünt sind, bzw. solche für die eine Begrünung geplant ist, durch den Einsatz sogenannter Blühplanzen auf Grundlage von Expertisen zu Blühstreifen ökologisch aufgewertet werden können.

 

Aus dem Prüfauftrag heraus soll der Bürgerschaft ein Konzept vorgelegt werden, wo und wie es möglich ist Dächer in ein ökologisches Makro-System einzubinden.

 

Zunächst möchte ich Ihnen mitteilen, dass der KOE bei allen Neubau- und Sanierungsmaßnahmen prüft, ob und in welchem Umfang eine Dachbegrünung technisch möglich und wirtschaftlich umsetzbar ist.

 

Beispielhaft verweise ich auf den aktuell in der Umsetzung befindlichen Anbau an das Foyer der Beruflichen Schule für Wirtschaft im Stephan-Jantzen-Ring und die Kindertagesstätte „Am Weidengrund“, die mit einem extensiven Gründach versehen werden.

 

Aber auch die in der Planung befindlichen Neubauvorhaben Hortgebäude im P.-Picasso-Straße, Kita-Gebäude in der Schweriner Straße und auch die Rathauserweiterung sehen Dachbegrünungen vor. Angesichts dieses Prüfauftrages hat der KOE den Landschaftsplaner für den Hortneubau in der Pablo-Picasso-Straße mit einer Gegenüberstellung des aktuell geplanten extensiven Gründaches beauftragt. Diese Expertise liegt dieser Stellungnahme bei.

 

Zusammenfassend möchte ich festhalten, dass selbstverständlich ein sogenanntes Blühdach einen großen Beitrag zur Erhöhung der Biodiversität als ein extensives mit Moosen, Gräsern und Flechten bewachsenes Dach leisten kann. Jedoch erfordert ein solches intensivbegrüntes Dach einen aufwendigeren Dachaufbau und damit höhere statische Reserven. Auch ist ein erhöhter Pflegeaufwand erforderlich. Dies sollte die Bürgerschaft bei ihrer Entscheidung über den Antrag berücksichtigen.

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Claus Ruhe Madsen

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Anlagen:

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