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Sachverhalt:

 

Im vergangenen Jahr wurden die Ortsbeiräte der Hansestadt Rostock gebeten, jeweils 3 wichtige Gehwege aus ihrem Zuständigkeitsbereich zu benennen, die nach einer Priorisierung entsprechend den finanziellen Möglichkeiten sukzessiv Abarbeitung finden. Diese Auflistung wurde allen Ortsbeiräten final in einer Präsentation zur Vorgehensweise erläutert und diskutiert. Der Lückenschluss des Gehweges am „elbotel“ im Fritz-Triddelfitz-Weg wurde vom Ortsbeirat Reutershagen in diesem Zusammenhang nicht benannt. Der Gehweg wurde erstmalig vom Ortsbeirat Reutershagen in Vorbereitung seiner Sitzung vom 13.04.2021 thematisiert.

In einem Informationsschreiben des Amtes für Mobilität vom 15.03.2021 an den Ortsbeirat Reutershagen wurde vielmehr Folgendes mitgeteilt: 

… Unfälle mit Radfahrer – oder Fußgängerbeteiligung sind in der Unfallstatistik 2015 bis 2020 nicht aktenkundig.

Die Situation vor Ort ist sicher unbefriedigend und ein Ausweichen der Verkehrsteilnehmer auf die Fahrbahn kann auch potentiell zu Unfällen führen. Ein erhöhtes Unfallrisiko liegt jedoch nicht vor.

Des Weiteren sind die vom OBR benannten finanziellen Auswirkungen mit 30T Euro zu gering beziffert, da ein Umbau der Verkehrsanlage erforderlich ist, um Platz für den Gehweg auf öffentlichen Flächen zu schaffen.

Der Umbau der bestehenden Parkplätze (Tiefe 5,50 m) in einen Gehweg (3,0 m und "Radfahrer frei") und ca. 12 Pkw-Stellplätze in Längsaufstellung (2,50 m inkl. Sicherheitsstreifens) ist erforderlich. Die Baulänge beträgt ca. 100 m betragen. Die Grobkosten belaufen sich auf ca. 80.000 € (30T für Gehweg und 50T für Parkplätze).


 

Die Planung wurde mit den Fachämtern Amt für Stadtplanung und Kataster-, Vermessungs- und Liegenschaftsamt vorbesprochen. Die  Realisierung eines Gehweges wäre B-Plan-konform, bedingt aber die ordentliche Kündigung eines Mietvertrages.

Das Tiefbauamt schlägt vor, den Lückenschluss des Gehweges am „elbotel“ in der o.g. Prioritätenliste mit aufzunehmen, wobei eine zeitliche Einordnung der Planung und die anschließende Umsetzung in Abhängigkeit der bereits durch die Ortsbeiräte angemeldeten Maßnahmen aus der Prioritätenliste zu sehen ist.    

 

 

 

Holger Matthäus

 

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