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Beschlussvorschlag:
 

Der Beschlussvorschlag wird wie folgt ersetzt:
 

Die Bürgerschaft beauftragt den Oberbürgermeister, ein Konzept zu entwickeln, im Eigentum der Hanse- und Universitätsstadt Rostock befindliche, ausgewählte besondere Kunstwerke den Rostocker Bürgern in einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, um die Wahrnehmung für die dingliche Geschichte der Stadt und die Verbundenheit mit ihren Kulturgütern zu stärken.

In die Erarbeitung ist der Kulturausschuss miteinzubeziehen.

Das Konzept ist der Bürgerschaft im 1. Quartal 2021 vorzulegen.
 

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Sachverhalt:

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock verfügt über viele tausende Kunstgegenstände, die im Laufe der Jahrhunderte in den Besitz der Stadt gelangten. Neben hochrangigen Kunstwerken wie der Vicke-Schorle-Rolle besitzt Rostock viele Alltagsartefakte, die eher einen hohen ideellen und immateriellen Wert haben. Die meisten von Ihnen werden nie oder selten in der Öffentlichkeit präsentiert. Dafür ist nicht nur das fehlende Interesse vieler Menschen für museale Konzepte verantwortlich zu machen, sondern auch begrenzte Ausstellungskapazitäten, restaurative Vorbehalte, zeitliche Restriktionen und die schiere Größe der umfassenden Sammlung.

Hier könnten alternative, öffentlichere Formate bekannte und auch weniger bekannte städtische Kunstschätze den Rostocker Bürgern in Ihrem Alltag näher bringen.

Folgende erste Anregungen sollten in dem Konzept Berücksichtigung finden:

-          „Museum im Freien“: Präsentation von professionellen Fotografien Rostocker Kunst in den vorhandenen beleuchteten städtischen Schauvitrinen im Rahmen eines kuratierten Kunstrundgangs (auch ideal während der COVID-Maßnahmen)

-          Hängung von professionellen Fotografien bedeutender Kunstschätze und alternativen, (eventuell auch ironisierenden) Fotografie-Serien ansonsten eher konventioneller Kunstgegenstände in städtischen Verwaltungen und Unternehmen („Bartels statt Brueghel“)

-          Kunstpatenschaften von Unternehmen und Einzelpersonen für ausgewählte Kunstwerke anlehnend an die Tierpatenschaften des Zoos
 

Laut Auskunft der Museumsverwaltung schreite die Digitalisierung aller inventarisierten Objekte schnell voran. Dadurch seien diese einem solchen Prozess rasch zugänglich.

 

 

 

gez. Daniel Peters
Fraktionsvorsitzender

 

 

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Finanzielle Auswirkungen:

 

 

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liegen nicht vor.

 

 

 

 

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