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Sachverhalt:

 

1. Welche konkreten Gründe haben zur Schließung der Eishalle geführt und seit wann waren diese bereits bekannt?

 

Am 02.10.2020 ordnete das StALU MM die sofortige Abschaltung der Kälteanlage an. Ursache dieser Anordnung ist eine im Rahmen der regelmäßig durchgeführten Wartungsarbeiten verstärkt festgestellte Korrosion der Rohrbündel in den Verdunstungskühlanlagen. Innerhalb dieser Rohrbündel wird flüssiges Amoniak als Kältetransportmittel eingesetzt. Die umgehend beauftragten Reparaturarbeiten können auf Grund der langen Lieferfristen für die Spezialersatzteile erst im Verlauf des 1. Quartal 2021 abgeschlossen werden.

 

2. In welchem Zeitraum ist eine Öffnung der Eishalle zu erwarten?

 

Zur Überbrückung der Reparaturphase wurde am 07.10.2020 ein Auftrag zur Anmietung einer mobilen Ersatzeverdunstungskühlanlage - integriert als Bypass für die defekten Bauteile in die Gesamtkälteanlage der Eishalle - beauftragt. Eine Zustimmung des genehmigenden StALU MM zum Betrieb der Ersatzanlage liegt zwischenzeitlich vor. Die notwendigen Installationsarbeiten erfolgen planmäßig. Voraussichtlich am 16.10.2020 wird die Anlage nach dem Bestehen der abschließenden technischen Abnahme wieder in Betrieb gehen können. Danach erfolgt ein erster Eisaufbau (ca. 3-4 cm). Ziel ist, dadurch die Austragung des Vorbereitungsspiels der Piranhas am 25.10.2020 zu ermöglichen. Im Anschluss erfolgt der weitere reguläre Eisaufbau (8-10 cm) mit der Zielstellung ab 30.10.2020 wieder in den Normalbetrieb der Eishalle überzugehen.

 

3. Gibt es aktuell Überlegungen und Vorbereitungen um den Nutzern der Eishalle Ausweichmöglichkeiten bis zu diesem Zeitpunkt anzubieten?

 

Siehe 2.

 

4. Wie ist der aktuelle Planungsstand zum Neubau einer kombinierten Eis- und Schwimmhalle im Nordwesten der Hansestadt Rostock?

 

Es gibt eine Konzeptstudie zum Neubau einer kombinierten Eis- und Schwimmhalle aus dem Mai 2019.

 

 

5. Gibt es für den Neubau einer kombinierten Eis- und Schwimmhalle ein konkretes Baufeld im Gebiet der Hansemesse/IGA Park?

 

Teil der Studie ist eine Standortuntersuchung in deren Ergebnis zwei mögliche Standorte auf dem IGA-Gelände (Rotunde an der Messehalle sowie Hamburger Tor) als sehr gut eingeschätzt wurden.

 

6. Wie hoch sind die Kosten für Bau und Betrieb einer solchen Einrichtung?

 

Die Studie weist eine Kostenschätzung in Höhe von 47,6 Mio EUR für das Gesamtvorhaben aus.

 

7. Sind die dafür notwendigen Finanzmittel in der mittelfristigen Finanzplanung der HRO enthalten?

 

In der 10-Jahresplanung sind die entsprechenden Mittel für dieses Vorhaben aufgrund der derzeit noch fehlenden Veranschlagungsreife bislang nicht enthalten.

 

8. Gibt es Gespräche mit dem Land zu Fördermitteln?

 

Die Gespräche mit dem Land zur Förderung dieses Projektes werden intensiv geführt. Bislang konnte jedoch noch keine zielführende Förderkulisse bestimmt werden.

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Claus-Ruhe Madsen

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