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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag:

 

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, die notwendigen Mittel in den Investitionshaushalt 2020/2021 für die  grundhafte Instandsetzung der Petersdorfer Straße im Teilabschnitt zwischen Krummendorf und Hafenbahnweg einzustellen. Einhergehend mit der baulichen Instandsetzung der Fahrbahn ist der Neubau der bisher fehlenden Nebenanlagen wie  straßenbegleitender Fuß- und Radweg einschließlich Straßenbeleuchtung  sowie eine Straßenentwässerung zu planen und baulich umzusetzen.

 

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Sachverhalt:

Die Petersdorfer Straße ist Verbindungsstraße zwischen Gehlsdorf /  Krummendorf und Toitenwinkel und dient u. a. auch der Erreichbarkeit des Überseehafens.

Die Petersdorfer Straße ist in diesem Teilabschnitt in einem sehr schlechten baulichen Zustand mit einer alten Kopfsteinpflasterung und ohne einen Geh- und Radweg für Fußgänger und Radfahrer.

Zeitgleich ist die Petersdorfer Straße eine wichtige Verbindungsstraße vom und zum Rostocker Überseehafen, dem industriellen Kern Rostocks. Auch im Hinblick an eine mögliche Neuansiedlung von Firmen an der Petersdorfer Straße müsste diese Straße erneuert werden.

Des Weiteren wird die Petersdorfer Straße auch als Umgehungs-und Ausweichstrecke von den Gehlsdorfern u.a. genutzt, wenn z.B. die Pressentinstraße wegen Bauarbeiten oder wegen Starkregens gesperrt ist. Diese Straße ist auch Umleitungsstrecke bei Sperrungen der Autobahn A19.

Die Straßenqualität der Petersdorfer Straße ist bereits so schlecht, dass Schäden an den Fahrzeugen zu befürchten sind und Motorräder nicht ohne weiteres auf der Straße fahren können. Die beliebte Radstrecke ist für Kinder und andere Verkehrsteilnehmer schwer zu nutzen, da es neben der Kopfsteinstraße nur einen schmalen ausgetreten Sandpfad gibt. Für die Berufstätigen des Seehafens, die mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen ist die Petersdorfer Str. der Weg zur Arbeitsstätte. Der internationale Radweg von Krummendorf nach Toitenwinkel ist hier keine Alternative .

Der Ortsbeirat sieht ein erhebliches Unfallgefahrenpotenzial für die Verkehrsteilnehmer durch das Kopfsteinpflaster, was auch in einem hohen Grad zur Verlärmung beiträgt, und die fehlenden Nebenanlagen für Radfahrer. Bereits 2018 hat das Amt für Verkehrsanlagen auf Nachfrage des OBR mitgeteilt, dass der Straßenaufbau nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht, die Aktivitäten beschränken sich auf punktuelle Reparaturen zur Abkehr von Gefahren.

 

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