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Vorlage - 2019/BV/4391  

 
 
Betreff: Gewerbeflächenentwicklungskonzept für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
fed. Senator/-in:1. OB, Roland Methling
2. S 2, Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski
Federführend:Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft Beteiligt:Zentrale Steuerung
Leitlinien:2. Hafenstadt und Wirtschaftszentrum
Beratungsfolge:
Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus Vorberatung
20.03.2019 
Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus ungeändert beschlossen   
Bau- und Planungsausschuss Vorberatung
26.03.2019 
Sitzung des Bau- und Planungsausschusses ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Stadt- und Regionalentwicklung, Umwelt und Ordnung Vorberatung
28.03.2019 
Sitzung des Ausschusses für Stadt- und Regionalentwicklung, Umwelt und Ordnung geändert beschlossen   
Bürgerschaft Entscheidung
03.04.2019 
Sitzung der Bürgerschaft geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n
Anlagen:
Gewerbeflächenentwicklungskonzept

Beschlussvorschlag:

Die Bürgerschaft beschließt das Gewerbeflächenentwicklungskonzept für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock (Anlage).

 


Beschlussvorschriften:

§ 22 Abs. 2 KV M-V

 

bereits gefasste Beschlüsse:

-keine-

 

Sachverhalt:

Ziel des Gewerbeflächenentwicklungskonzeptes ist es, im Zuge der Überarbeitung des Flächennutzungsplanes der Hanse-und Universitätsstadt Rostock zu ermitteln, welcher Flächenbedarf nach Umfang und Qualität für die Entwicklung der gewerblichen Wirtschaft in Rostock mittel- bis langfristig (bis 2035) zu erwarten ist und in welchem Umfang dementsprechend im Flächennutzungsplan für eine gewerbliche Nutzung Flächen auszuweisen sind. Die Standortanforderungen für die Flächenentwicklung sind als Grundlage für die weitere kommunale Planung darzulegen. Insbesondere soll dieses Gutachten als zusätzlicher Baustein neben der Flächenbedarfsprognose für die Hafenwirtschaft stehen, sodass eine inhaltliche Trennung zu den Aussagen des Regionalen Flächenkonzeptes (RFK) und v.a. des Hafenentwicklungsplans 2030 (HEP) gegeben ist. Der Flächenbedarf für die sog. „Industrie- und Logistikfunktionen“ des Hafen sind nicht Gegenstand der Gewerbeflächenbedarfsprognose der vorliegenden Untersuchung.

Im 3. Quartal 2016 wurde die Erstellung des Konzeptes ausgeschrieben. Im Oktober 2016 wurde die CIMA GmbH mit der Erarbeitung beauftragt. Für die Erarbeitung des Konzeptes wurde eine Lenkungsgruppe gebildet, welche sich aus Vertretern der Industrie- und Handelskammer zu Rostock, dem Unternehmerverband Rostock und Umgebung e.V., Rostock Port, Rostocker Fracht- und Fischereihafen GmbH, der Gesellschaft für Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock mbH sowie der Verwaltung zusammensetzte.

Anfang 2017 wurde eine umfangreiche Bestandsaufnahme der derzeitig im aktuellen Flächennutzungsplan ausgewiesenen gewerblichen Bauflächen vorgenommen. Ziel war die Ermittlung von Potentialen in diesen Flächen, einschließlich der Einschätzung ihrer Marktgängigkeit.

Dafür wurden für die einzelnen Gebiete Steckbriefe erarbeitet, die detailliert das vorhandene Angebot und die jeweiligen Rahmenbedingungen der Flächen, wie z.B. planungsrechtliche Situation und Nutzungsstruktur darstellen. Diese Steckbriefe sollen als wichtige Arbeitsgrundlage der Wirtschaftsentwicklung bzw. für Ansiedlungsstrategien zukünftig fortgeschrieben werden.

Auf dieser Grundlage fand eine Gegenüberstellung der vorhandenen Potentialflächen und des Gewerbeflächenbedarfs (Bilanzierung) zur Bestimmung des Entwicklungs- und FNP- Neuausweisungsbedarfes bis zum Jahr 2035 statt. Im Konzept wurden dazu Entwicklungsstrategien der Flächenvorsorge formuliert und Folgerungen von standortbezogenen Handlungsempfehlungen zwecks bedarfsgerechter Deckung zukünftiger Gewebeflächenbedarfe erarbeitet. Das wesentliche Fazit aus gutachterlicher Sicht lautet, dass eine Bereitstellung geeigneter Wirtschaftsflächen durch die Neuaufnahme weiterer Flächen in den Flächennutzungsplan in Höhe von rd. 50 ha unbedingt notwendig ist. Zur Zielerreichung und Steuerung ist ein möglichst hoher Anteil von Flächen im kommunalen Eigentum erforderlich. Des Weiteren ist die Vorhaltung vollständig erschlossener und unmittelbar bebaubarer Flächen im Wettbewerb um Neuansiedlungen und Expansionen erfolgsversprechender.

Als Anlage fügen wir die Langfassung des Gewerbeflächenentwicklungskonzeptes bei. Bei Bedarf können die einzelnen Steckbriefe bzw. die Kurzfassung zur Verfügung
gestellt werden.

 

 


Finanzielle Auswirkungen:

 

-keine -

 

Die finanziellen Mittel sind Bestandteil der zuletzt beschlossenen Haushaltssatzung.

 

Weitere mit der Beschlussvorlage mittelbar in Zusammenhang stehende Kosten:

 

liegen nicht vor.

 

werden nachfolgend angegeben

 

 

 

Roland Methling

 


Anlage/n: Gewerbeflächenentwicklungskonzept

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 (wie Dokument) Gewerbeflächenentwicklungskonzept (13759 KB)