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Vorlage - 2017/AN/3216-01 (SN)  

 
 
Betreff: Fortschreibung IGA-Entwicklungskonzept

Status:öffentlichVorlage-Art:Stellungnahme
fed. Senator/-in:1. OB, Roland Methling
2. S 2, Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski
Bezüglich:
2017/AN/3216
Federführend:Büro des Oberbürgermeisters Beteiligt:Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft
    Senator für Finanzen, Verwaltung und Ordnung
   Zentrale Steuerung
   Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen
Beratungsfolge:
Bürgerschaft Kenntnisnahme
08.11.2017 
Sitzung der Bürgerschaft zurück verwiesen     
Ortsbeirat Groß Klein (4) Kenntnisnahme
21.11.2017 
Sitzung des Ortsbeirates Groß Klein zur Kenntnis gegeben   
Kulturausschuss Kenntnisnahme
23.11.2017 
Sitzung des Kulturausschusses zur Kenntnis gegeben     
Ausschuss für Stadt- und Regionalentwicklung, Umwelt und Ordnung Kenntnisnahme
30.11.2017 
Sitzung des Ausschusses für Stadt- und Regionalentwicklung, Umwelt und Ordnung zur Kenntnis gegeben   
Ortsbeirat Schmarl (7) Kenntnisnahme
05.12.2017 
Sitzung des Ortsbeirates Schmarl zur Kenntnis gegeben   
Bürgerschaft Kenntnisnahme
06.12.2017 
Sitzung der Bürgerschaft zur Kenntnis gegeben     

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

 


Sachverhalt:


Die Verwaltung begrüßt den politischen Willen, das Gelände der IGA 2003 nachhaltig zu entwickeln.

 

Das IGA-Entwicklungskonzept beschreibt ausführlich die Ist-Situation und die Chancen einer Nachnutzung auf dem IGA-Gelände im Jahre 2013. Diese Konzeption ist die theoretische Grundlage für eine praktisch anzuwendende Umsetzung, entsprechend der Finanzierbarkeit laut Entwicklungskonzept (Fortschreibung IGA-Entwicklungskonzept).

 

Die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die gesamtstädtische Entwicklung haben sich seitdem grundlegend verändert und bieten Chancen einer Umsetzung. Dazu sollte der unter § 6 des Gesellschaftsvertrags der IGA-GmbH vorgesehene Fachbeirat noch stärker eingebunden und die Ergebnisse der Arbeitsgruppen umgesetzt werden.

Ggf. erscheint es sinnvoll, die Arbeitsgruppen erneut aufleben zu lassen.

 

Die Erstellung einer weiteren Konzeption bindet Verwaltungskraft und ggf. weitere öffentliche Mittel, ohne verbindliches Ergebnis. Aus diesem Grunde erscheint es sinnvoll, direkt in die praktische Umsetzung zu gehen und den Beschlussvorschlag dahingehend zu ändern, dass die Verwaltung erste konkrete Umsetzungsvorschläge der Bürgerschaft bereits im Frühjahr 2018 präsentiert.

 


Das Gelände des IGA-Parks darf nicht losgelöst von der restlichen Stadtentwicklung betrachtet werden. Vielmehr gilt es das Gelände als einen Standort der städtebaulichen und soziologischen Entwicklung des Rostocker Nordwestens zu betrachten.

 

Insbesondere mit einer möglichen Bewerbung um die Bundesgartenschau im Jahre 2025 muss der IGA-Park als Teil der „Stadt am Wasser“ begriffen werden.

Der Bürgerentscheid zum Traditionsschiff wird hierbei als Auftrag verstanden, bei dem es nun gilt, ganz konkret Fördermittel für die Errichtung eines Maritimen Erlebniszentrums im Nordwesten und das Traditionsschiff einzuwerben.

 

Ebenso sind die vorhandenen Baufelder unter Einbeziehung städtebaulicher, soziologischer und wirtschaftlicher Parameter praxisorientiert zu vermarkten, ggf. sind auch Teilstücke an Investoren abzugeben.

Dies sollte in enger Abstimmung mit dem Fachbeirat sofort beginnen.

 

 




Finanzielle Auswirkungen:keine

 

Bezug zum zuletzt beschlossenen Haushaltssicherungskonzept:   kein Bezug






Roland Methling