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Vorlage - 2017/AN/3135  

 
 
Betreff: Vorsitzende der Fraktion der SPD, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und UFR
Veräußerung des Grundstückes Rosengarten
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag
Federführend:Fraktion der SPD Beteiligt:Sitzungsdienst
    Büro der Präsidentin der Bürgerschaft
Beratungsfolge:
Bürgerschaft Entscheidung
11.10.2017 
Sitzung der Bürgerschaft geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n
Anlagen:
Beschluss 2017-AN-2888

Beschlussvorschlag:

Der OB wird beauftragt, das für Wohnbebauung nutzbare Grundstück Rosengarten an die WGSH und BGN in Direktvergabe unter Beachtung der üblichen Abläufe zu veräußern. Die Genossenschaften werden verpflichtet, zur Sicherstellung einer angemessenen Architektur einen Architektenwettbewerb durchzuführen.

Beide Genossenschaften verpflichten sich, im mittleren (max. 8 Euro/qm netto) Preissegment mindestens 10% der Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus verpflichten sie sich zur Prüfung und ggf. Realisierung von mindestens 10 weiteren Wohnungen im unteren Preissegment (max. 6 Euro/qm netto), sofern der Wohnraum öffentlich gefördert wird.

Der Beschluss des Antrages 2017/AN/2888 aus der Bürgerschaftssitzung am 13.09.2017 wird aufgehoben.

 


Begründung:

In umfangreichen Gesprächen zwischen der Hansestadt Rostock und Rostocker Wohnungsgesellschaften sind einvernehmlich mehrere Wohnbauvorhaben erörtert worden. Die WGSH und die BGN haben ihr nachhaltiges Interesse für eine zügige Umsetzung des Bauvorhabens Rosengarten bekundet.

Mit dem Direktverkauf an die beiden Wohnungsgenossenschaften wird zum einen dem Wunsch der Rostocker Wohnungsunternehmen entsprochen, sich stärker in Rostock engagieren zu können. Zum anderen profitieren die Hansestadt Rostock über die zügigen Verkaufserlöse und langfristige wirtschaftliche Effekte sowie die zukünftigen Mieter, da sich die Genossenschaften bisher als solide Partner im Rostocker Wohnungsmarkt erwiesen haben.

Mit der Zusicherung, preisgünstigen Wohnraum einzubeziehen und einen Architektenwettbewerb durchzuführen, werden weitgehend die Rahmenbedingungen einer Konzeptausschreibung erfüllt. Vor dem Hintergrund des hohen Wohnungsbedarfes ist ein Direktverkauf gegenüber einer Ausschreibung vertretbar.

 


gez.                                        gez.                                       gez.

Dr. Steffen WandschneiderUwe FlachsmeyerDr. Dr. Malte Philipp

SPD-FraktionBündnis 90/DIE GRÜNENFraktion UFR

 


 

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 (wie Dokument) Beschluss 2017-AN-2888 (384 KB)