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Vorlage - 2017/AF/2969-02 (SN)  

 
 
Betreff: Standortsuche für den Interkulturellen Garten
Status:öffentlichVorlage-Art:Stellungnahme
fed. Senator/-in:OB, Roland MethlingBezüglich:
2017/AF/2969
Federführend:Büro des Oberbürgermeisters   
Beratungsfolge:
Bürgerschaft Kenntnisnahme
13.09.2017 
Sitzung der Bürgerschaft zur Kenntnis gegeben     

Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Die Interkulturellen Gärten streben einen Verbleib im Bereich des Bebauungsplanes „ Am Südring“ an.

 

Dieser Bebauungsplan ist derzeit in der Entstehung und soll in Teilen durch einen Wettbewerb konkretisiert werden.

 

Wenn sich die Möglichkeit in Abwägung der planerischen Belange ergibt, so kann in diesem Bereich auch eine Fläche für gärtnerische Nutzungen entstehen. Dies könnte eine Option für die Interkulturellen Gärten sein.

 

In mehreren Gesprächsrunden mit dem Amt für Stadtgrün, Naturschutz- und Landschaftspflege, der Integrationsbeauftragten und dem Büro des Oberbürgermeisters, sind Rahmenbedingungen für die Vereinsziele definiert worden.

 

Ebenso sind die konkreten Probleme um die Fläche des Bebauungsplans „ Am Südring“ erörtert worden.

 

Insbesondere wurde deutlich, dass während der Erschließungs- und Bauzeit in diesem Areal eine Interimslösung gefunden werden muss, da die Erschließungs- und Bauarbeiten so umfangreich werden, dass kein Verbleib dort möglich ist. Im Idealfall ist die Interimslösung so gut, dass sie eine endgültige Lösung darstellt.

 

Ziel des Projektes der „Interkulturellen Gärten“ ist die Integration von Migranten durch die Schaffung eines sozialen Umfeldes, das wiederum durch gärtnerische Arbeit erreicht werden soll.

 


Dieses Ziel kann am besten erreicht werden wenn:

 

-          eine Größe von 2000 m/2 bis 3000 m/2, am besten in quadratischer Form, zur Verfügung steht

-          dadurch eine zentrale Gemeinschaftsfläche entstehen kann

-          eine Einzäunung und eine (Kompost)Toilette möglich sind

-          Wasser- und Stromanschluss vorhanden sind

-          insbesondere für die Migranten das Gelände durch kurze Wege oder ÖPNV zu erreichen ist

-          die Fläche entweder günstig zu erwerben ist oder nur eine geringe Jahrespacht fällig wird

-          eine langfristige Nutzung und damit Planungssicherheit möglich sind

-          der Boden für gärtnerische Tätigkeiten geeignet ist.

 

In den genannten  Suchkoordinaten wird derzeit das Gebiet der Hansestadt Rostock untersucht.

 

Die Hansestadt Rostock wird alle Anstrengungen unternehmen, den Interkulturellen Garten vorzugsweise im Areal Groter Pohl dauerhaft eine Zukunft zu ermöglichen.
 

Das bisher streitbelastete Untermietverhältnis zwischen der Hotel- und Wirtschaftsschule und den interkulturellen Gärten wurde beigelegt, in dem beide Parteien mit Jahreswechsel 2017/18 getrennte Mietverträge mit dem KOE erhalten.

 


 

 


Roland Methling