Bürgerinformationssystem

Vorlage - 2016/AN/2335  

 
 
Betreff: Dr. Sybille Bachmann für die Fraktion Rostocker Bund/Graue/Aufbruch 09
Landschafts- und Freiraumkonzept der Hansestadt Rostock
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag
Federführend:Fraktion Rostocker Bund/ Graue/ Aufbruch 09 Beteiligt:Büro der Präsidentin der Bürgerschaft
    Sitzungsdienst
Beratungsfolge:
Ausschuss für Stadt- und Regionalentwicklung, Umwelt und Ordnung Vorberatung
13.12.2016 
Sitzung des Ausschusses für Stadt- und Regionalentwicklung, Umwelt und Ordnung vertagt   
12.01.2017 
Sitzung des Ausschusses für Stadt- und Regionalentwicklung, Umwelt und Ordnung geändert beschlossen   
Bau- und Planungsausschuss Vorberatung
13.12.2016 
Sitzung des Bau- und Planungsausschusses abgelehnt   
24.01.2017 
Sitzung des Bau- und Planungsausschusses vertagt   
Bürgerschaft Entscheidung
01.02.2017 
Sitzung der Bürgerschaft geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Die Bürgerschaft beauftragt den Oberbürgermeister vor der Endfassung der Überarbeitung des Flächennutzungsplanes der Hansestadt Rostock eine Landschafts- und Freiraumplanung zu erarbeiten und der Bürgerschaft zum Beschluss vorzulegen.

Begründung:

Begründung:

 

Für die Lebensqualität in einer Stadt haben Freiräume eine herausragende Bedeutung. Freiräume werden intensiv frequentiert. Sie übernehmen ökologische, ästhetische, kulturell-historische, wirtschaftliche, sportliche und Naherholungsfunktionen.

 

Zu Freiräumen gehören unter anderem Stadtteilparks, eine für Kinder „bespielbare“ Stadt, Radwegenetze, Quartiersparks, Jogging-/Skaterstrecken.

Letztlich geht es um ein städtisches „Freiraumnetz“.

 

Freiraumkonzepte werden als Teil der vorbereitenden Planungen zu vorgesehenen Neuaufstellungen von Flächennutzungsplänen beauftragt. Ziel derartiger Konzepte ist es, ähnlich wie bei der Flächennutzungsplanung, die vorhandenen und/oder neu zu schaffenden Freiräume und deren Funktionen auf die sich ändernden Rahmenbedingungen (insbesondere die Bevölkerungsstruktur) der Stadt anzupassen bzw. zu berücksichtigen.

 

Bergisch-Gladbach:
https://www.bergischgladbach.de/freiraumkonzept.aspx

 

München:

https://www.garten-landschaft.de/freiraum-muenchen-2030-konzept/

 

Freiburg i. Br.:

https://www.freiburg.de/pb/site/Freiburg/get/params_E59427156/323352/FRK_Gesamt.pdf

 

Hier findet sich auch eine Darstellung des Zusammenhangs zwischen Flächennutzungsplan, Spielplatz, Sport- und Kleingartenkonzept. Ähnliches wäre für Rostock denkbar:

 

In Hannover wird mit einem städtebaulich-landschaftsplanerischem Rahmenkonzept gearbeitet:

Dieses Rahmenkonzept wird dann auf die einzelnen Stadtteile heruntergebrochen, siehe bei Google „Städtebaulich-landschaftsplanerisches Rahmenkonzept Stadtbezirk Döhren-Wülfel“ und „Städtebaulich-landschaftsplanerisches Rahmenkonzept Stadtbezirk Bothfeld – Vahrenheide“.

 

Für die Änderung des Flächennutzungsplanes ist die Erarbeitung eines Landschafts- und Freiraumkonzeptes geboten. Bestehende Einzelpläne wie der Landschaftsplan der Hansestadt Rostock. Erste Aktualisierung 2013, das Spielplatzkonzept, die  Sportstättenentwicklungsplanung oder das Radwegekonzept sind nicht ausreichend aufgrund der fehlenden Gesamtbetrachtung.

 

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

keine

Dr

 

 

 

 

 

Dr. Sybille Bachmann

Fraktionsvorsitzende