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Vorlage - 2012/BV/4146-08 (ÄA)  

 
 
Betreff: Uwe Michaelis (für den Ortsbeirat Groß Klein)
Haushaltsplanentwurf 2013 - Band IX

Haushaltssicherungskonzept 2013 bis 2018
Status:öffentlichVorlage-Art:Änderungsantrag
fed. Senator/-in:OB, Roland MethlingBezüglich:
2012/BV/4146
Federführend:Ortsamt Nordwest 1 Beteiligt:Büro der Präsidentin der Bürgerschaft
    Sitzungsdienst
Beratungsfolge:
Ortsbeirat Groß Klein (4) Vorberatung
15.01.2013 
Sitzung des Ortsbeirates Groß Klein ungeändert beschlossen   
Finanzausschuss Vorberatung
24.01.2013 
Sitzung des Finanzausschusses vertagt   
26.02.2013 
Sitzung des Finanzausschusses vertagt   
02.04.2013 
Sitzung des Finanzausschusses vertagt   
Ausschuss für Stadt- und Regionalentwicklung, Umwelt und Ordnung Vorberatung
21.02.2013 
Sitzung des Ausschusses für Stadt- und Regionalentwicklung, Umwelt und Ordnung ungeändert beschlossen   
Bürgerschaft Entscheidung
30.01.2013 
Sitzung der Bürgerschaft vertagt     
06.03.2013 
Sitzung der Bürgerschaft vertagt     
10.04.2013 
Sitzung der Bürgerschaft vertagt     
Hauptausschuss Vorberatung
19.02.2013 
Sitzung des Hauptausschusses vertagt   
19.03.2013 
Sitzung des Hauptausschusses vertagt   
23.04.2013 
Sitzung des Hauptausschusses vertagt   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

Haushaltsplanentwurf 2013- Band IX

Haushaltssicherungskonzept 2013 bis 2018

Seite  47, Maßnahme 2013/1.23 „Reduzierung der Aufwendungen in den Stadtteil- und Begegnungszentren“

 

Ist ersatzlos zu streichen

Sachverhalt:

Sachverhalt:

Die Stadtteil- und Begegnungszentren sind ein elementarer Bestandteil für die Sozial- und Netzwerkarbeit in den Wohngebieten. Durch die aktive auf den Sozialraum orientierte sozio-kulturelle Arbeit tragen diese Einrichtungen deutlich zur Verbesserung der Lebenssituation von vielen Rostockerinnen und Rostockern bei und unterstützen durch die zielgruppenübergreifende Arbeit die Verständigung der unterschiedlichen Bevölkerungsschichten.

 

Obwohl die Anforderungen und Bedarfe an diese Einrichtungen in den letzten Jahren stark angestiegen sind, wurden keine zusätzlichen Ressourcen für diese wichtige Arbeit in den Sozialräumen zur Verfügung gestellt.

 

Absehbar ist, dass sich die ESF geförderte Finanzierung der Schulsozialarbeit und der Jugendsozialarbeit ab 2014 stark verändern wird. Genaue Aussagen dazu sind zur Zeit nicht möglich. Aber im Zuge dieser Veränderungen wird es zu drastischen Einschnitten in diesen Bereichen kommen.

 

Eine weitere Reduzierung der Präventionsarbeit in den Rostocker Sozialräumen wird zu Qualitätseinbußen für viele Bürger der Hansestadt Rostock führen.

 

 

Eine professionell, auf Prävention ausgelegte Sozialarbeit vor Ort, wäre akut gefährdet.

Es ist dann zu befürchten, dass sich die schwierigen sozialen Situationen in Rostocker Stadtteilen weiter verschärfen werden.

 

Darüber hinaus sind die Stadtteil- und Begegnungszentren sog. pflichtige Aufgaben im Sinne des SGB VIII.

 


 

gez

gez.

Uwe Michaelis

Ortsbeiratsvorsitzender