07.05.2026 - 4.4 Chris Günther (für die CDU-Fraktion...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.4
- Datum:
- Do., 07.05.2026
- Status:
- öffentlich/nichtöffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Raum:
- Beratungsraum 1a/b Rathausanbau
- Ort:
- Neuer Markt 1, 18055 Rostock
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antrag
- Federführung:
- CDU-Fraktion
- Beschluss:
- abgelehnt
Wortprotokoll
Herr Dinsel beschreibt, dass ohnehin wenige Restflächen vorhanden, welche nicht genutzt werden. Herr Dinsel fragt, welche Flächen für Einfamilienhäuser nutzbar sind.
Herr Maronde erklärt, dass der Antrag nicht notwendig sei, da die Hanse- und Universitätsstadt Rostock generell prüft und einen guten Überblick über die Flächen hat. Man sei bereits im regelmäßigen Austausch mit der WIRO. Die Flächen sind begrenzt und man muss nach den einzelnen Bedarfen trennen.
Herr Engelmann ist der Meinung, dass der Antrag abzulehnen ist, da dieser in den Flächen-
nutzungsplan gehört.
Frau Schulze gibt wieder, dass die aufgeführten Flächen gut gelegen sind und der Bedarf vorhanden ist, es gibt grundsätzlich zu wenig Gewerbeflächen bzw. Wohnraum – man sollte dem Antrag zustimmen. Außerdem besteht das Risiko, dass die Einwohner Rostocks auf das Land ziehen.
Herr Kröger hält es hingegen für kein Problem, wenn die Einwohner auf das Land ziehen. In vielen ländlichen Gegenden ist die Bevölkerung rückläufig. Rostock braucht die Grünflächen, man kann nicht alle Flächen zubauen.
Herr Fischer stellt dar, dass die Eigentumsverhältnisse oft problematisch sind und erst geklärt werden müssen. Man informiert regelmäßig über die Ergebnisse der Perspektiven. Es gibt allerdings keine Alternativen, dass die Stadt wachsen muss.
Herr Dinsel schildert, dass es zu wenige Einfamilienhäuser gibt. Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist es erschreckend, die Rostocker Einwohner ziehen zu lassen, da dieser Wegzug auch steuerliche Auswirkungen hat.
Frau Dr. Fischer-Gäde trägt abschließend vor, zukünftig über die Ergebnisse berichten zu wollen.
Beschluss:
Beschlussvorschlag:
Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, gemeinsam mit dem Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Mobilität, der WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH sowie unter Einbindung der fachlich berührten Ämter zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Wohnbebauung mit Ein- und Mehrfamilienhäusern auf einer oder mehreren der folgenden Potenzialflächen realisiert werden kann:
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Ortsteil Biestow – Biestow-Ausbau
Gemarkung: Biestow – Flur 1 – Flurstücke 131/1, 132/1, 133/26, 133/27, 138/1, 139/5, 139/6 – 509.184 m²
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Ortsteil Brinckmansdorf – Hans-Moral-Straße
Gemarkung: Riekdahl – Flur 3 – Flurstück 9/9 – 123.553 m²
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Ortsteil Biestow – Kringelhof
Gemarkung: Biestow – Flur 1 – Flurstücke 150/10, 150/14, 150/24, 150/25 – 213.578 m²
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Ortsteil Brinckmansdorf – Gänseblümchenweg
Gemarkung: Kassebohm – Flur 2 – Flurstück 63 – 53.293 m²
Die Prüfung soll insbesondere Aussagen zur städtebaulichen Eignung, zur verkehrlichen Erschließung, zu ökologischen Rahmenbedingungen sowie zu möglichen Realisierungs- und Zeitplänen enthalten.
Das Prüfergebnis ist der Bürgerschaft spätestens zur November-Sitzung 2026 vorzulegen.
