ALLRIS net

Beschluss:
zur Kenntnis gegeben
Reduzieren
Wortprotokoll

 

Herr Straßburger berichtet ausführlich zu den aktuell vorherrschenden Bedingungen in Bezug auf die stationäre Betreuung von behandlungspflichtigen Kindern (siehe dazu auch Anlage zu 2021/AR/2698). Die vorhandenen zu geringen Kapazitäten führen regelmäßig dazu, dass zum Zwecke der stationären Behandlung von Rostock auf Güstrow oder Schwerin ausgewichen werden muss, was die labilen Gesundheitszustände der zu behandelnden Kinder erheblich gefährdet.

 

Herr Dr. Straßburger bittet die Bürgerschaft um Information, was vonseiten der Hanse- und Universitätsstadt Rostock getan werden kann, um den Prozess zwischen Stadt und Land Mecklenburg-Vorpommern zur Errichtung des gemeinsamen Eltern-Kind-Zentrums wieder aufzunehmen und die Stabilisierung der stationären Betreuung in der Kinder­medizin zu verbessern.

 

Der Oberbürgermeister berichtet über den aktuellen Stand der Gespräche zwischen Stadt und Land M-V und drückt sein Bedauern und Unverständnis darüber aus, dass die bereits vereinbarten Inhalte noch nicht zur Umsetzung gelangt sind. Er sagt die Fortführung der Gespräche zu und appelliert dabei an alle Beteiligten, die Gesundheit und Leben der Kinder vor persönliche Befindlichkeiten bei den weiteren Verhandlungen zu stellen, um zu konstruktiven Ergebnissen zu gelangen.

 

Mehrere Mitglieder der Bürgerschaft nehmen Stellung zur Angelegenheit und unter­streichen dabei die Notwendigkeit der Errichtung eines Eltern-Kind-Zentrums in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

 

Auf Nachfrage von Frau Dr. Bachmann informiert der Oberbürgermeister, dass die inhaltliche Auseinandersetzung bezüglich der weiteren, notwendigen Schritte über den Klinikausschuss im politischen Raum beraten werden wird.