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Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Frau Knitter (SPD) erläutert die Hintergründe des Antrages. Hier soll Hilfestellung seitens der Politik erfolgen.

 

Frau Knitter (SPD) beantragt für Frau Quant (Fint e.V.) Rederecht.

Dem Rederecht wird durch die Mitglieder einstimmig stattgegeben.

 

Frau Quant erläutert, dass das Kreativquartier mit Sitz am Warnowufer (Warnow Valley)  bereits seit 3 – 4 Jahren an ihrer Kapazitätsgrenze arbeitet. Anfragen müssen aus Platzmangel abgelehnt werden, hier gehen Potenziale verloren.  Weiterhin plant der Eigentümer der Fläche im nächsten Jahr einen Neubau ohne Kreativwirtschaft. Rostock Business ist mit dem Verein seit Jahren im engen Austausch. Erfahrungen aus anderen Städten, wie z. B. Berlin, Hamburg, Dresden und Leipzig zeigen, dass eine Bündelung große Chancen für die Kreativ- und Kulturwirtschaft birgt. Sie benötigen eine einmalige Anschubfinanzierung für einen Raum, können sich Bestandsimmobilien und auch die Zusammenarbeit mit dem DIZ vorstellen. Rostock besitzt für diese Sparte große Potenziale, so Frau Quant.

 

Herr Scheller (Die Linke.Partei) begründet den Antrag dahingehend, dass damit schnelle und unkonventionelle Lösungen gefunden und die Unterstützung durch die Verwaltung erreicht werden sollen. Es hat sich gezeigt, dass mit den bestehenden Strukturen nicht weitergekommen ist.

 

Herr Krack (CDU/UFR), Herr Dr. Schmidt (CDU/UFR) und Herr Gebert (FDP) hinterfragen die Struktur, die Trägerschaft, das Konzept, das Finanzierungsmodell. Es fehlen ihnen für eine Zustimmung zum Antrag mehrere Angaben und empfehlen daher die Nacharbeitung des Antrages. Sie verstehen die plötzliche Not nicht, wenn bereits seit Jahren die Situation bekannt ist.

 

Frau Knitter (SPD) erläutert nochmals, dass sich hier ein Cluster gebildet hat, welches Wertschätzung verdient und die Unterstützung zum Erhalt des Quartiers.

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Beschluss:

Beschlussvorschlag:

Die Bürgerschaft begrüßt die Bemühungen zur Entwicklung eines Kreativquartiers für Rostock, um die Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region strategisch zu fördern und möglichst viele Angebote der Kultur- und Kreativwirtschaft für die Bevölkerung zu öffnen.

 

Der Oberbürgermeister wird beauftragt,

 

1. ab Oktober 2021 Gespräche mit den bestehenden Netzwerkakteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft in Rostock (Warnow Valley, DIZ, FRIEDA 23, PWH, IHK) aufzunehmen und aktiv einen Prozess zur gemeinsamen Entwicklung eines Kreativquartiers zu initiieren.

 

2. zu prüfen, welche geeigneten Bestandsimmobilien oder Standorte für einen Neubau im Rahmen der Stadt- und Stadtteilentwicklung seitens der Stadt bereitgestellt werden können. Dabei ist die Vernetzung und Integration in den jeweiligen Stadtteil als eine Kernaufgabe zu definieren, um so mit der Standortentwicklung einen Beitrag im Kampf gegen die Segregation zu leisten.

 

3. zu prüfen, in welcher Form und in welchem Umfang städtische Mittel für die Umsetzung des Projekts bereitgestellt werden und in welcher Form eine Partnerschaft mit der Stadt möglich ist. Ziel soll dabei sein, möglichst viele Angebote der Kreativwirtschaft für die Bevölkerung zu öffnen.

 

4. das Land in den Prozess einzubeziehen, insbesondere durch Prüfung, ob Immobilien, Flächen und Finanzmittel des Landes für die Realisierung des Projekts bereitgestellt werden können.

 

5. Die Prüfung der Sachverhalte soll bis März 2022 erfolgen und der Bürgerschaft auf ihrer Märzsitzung 2022 in Form eines Zwischenberichtes vorgestellt werden.

 

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Abstimmungsergebnis zum Antrag 2021/AN/2550:

 

Abstimmung: Abstimmungsergebnis:

 

Dafür:

5

 

 

 

Dagegen:

0

 

Angenommen

x

Enthaltungen:

5

 

Abgelehnt