Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Maronde vom Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft erläutert, dass sich die Anforderungen für die Errichtung einer kombinierten Eis- und Schwimmhalle geändert haben und somit die Standorte nicht mehr die Voraussetzungen auf dem Messegelände Schmarl erfüllen. Mit der Beschlussvorlage möchte die Verwaltung aufgrund der neuen Parameter weitere Standorte im Nordwesten prüfen lassen. Parallel sollen aber auch die Rahmenbedingungen und Voraussetzungen in Form einer städtebaulichen Studie oder eines Wettbewerbs untersucht werden, unter denen die Errichtung der kombinierten Eis- und Schwimmhalle am Standort Schmarl möglich ist (Stapelung der Funktionen, Trennung der Nutzungen).

Herr Brandes vom Amt für Sport, Vereine und Ehrenamt erläutert, dass sich die Bestandsimmobilien in der Zuverlässigkeit verschlechtert haben. Für die Durchführung von wettkampfgerechten Meisterschaften in Rostock sind sie nicht mehr ausreichend. Der Deutsche Schwimmverband e.V.  will investieren, was für Rostock eine Glückssituation ist, so Herr Brandes. Damals (2019) wurde zu kurzsichtig gedacht. Die heutige Entscheidung ist eine Entscheidung für 50 Jahre. Die Investitionssumme von 47,6 Mio. für die Errichtung der Eishalle würde für die Stadt entfallen.

Diskussion: Der bereits beschlossene Weg sollte gegangen werden, denn Hintergründe einer Kombination beider Objekte waren ökologische und ökonomische Synergieeffekte zu erreichen.

Weiterhin stehen die Bedarfe der Rostocker Bürger im Vordergrund. Hier war und ist erkennbar, dass für den Nordwesten eine Schwimmhalle fehlt und der Schul- und Breitensport gefördert werden soll. Aus den genannten Gründen ist die Mehrheit der Mitglieder für eine schnelle Umsetzung, die neuen Untersuchungen würden den Sachverhalt verzögern.

 

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Beschluss:

Beschlussvorschlag:

Die im Rahmen der vertiefenden Standortuntersuchung für den Neubau der kombinierten Eis- und Schwimmhalle eingegangenen Stellungnahmen wurden gemäß  der Anlage 1 geprüft und bewertet. Im Ergebnis der vertiefenden Standortuntersuchung wird festgestellt, dass keiner der Standorte auf dem Messegelände Schmarl die Voraussetzungen für die Errichtung einer kombinierten Eis- und Schwimmhalle gemäß den erforderlichen Parametern erfüllt.

 

  1. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, weitere Standorte im Nordwesten der Stadt zu prüfen, die die erforderlichen Kriterien für die Ansiedlung einer kombinierten Eis- und Schwimmhalle erfüllen (u. a. bisheriger Freihaltekorridor für die Verbindungsstraße zwischen der Stadtautobahn (B 103) und dem Ortsteil Groß Klein).

 

  1. Parallel sind die Rahmenbedingungen und Voraussetzungen zu untersuchen, unter denen die Errichtung der kombinierten Eis- und Schwimmhalle am Standort Hamburger Tor auf dem Messegelände in Schmarl möglich ist (z. B. Stapelung der Funktionen, geänderte Parameter für die Größe der Sportstätten, Trennung der Nutzungen und Errichtung von Schwimm-/Eishalle an verschiedenen Standorten). Hierfür sind im Rahmen einer städtebaulichen Studie oder eines Wettbewerbs neben den kommunalen Gremien der Planungs- und Gestaltungsbeirat zu hören und die Öffentlichkeit zu beteiligen.
     
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Abstimmungsergebnis zur Beschlussvorlage 2021/BV/2397 einschließlich der Zustimmung zum Änderungsantrag 2021/BV/2397-01 (ÄA):

 

Abstimmung: Abstimmungsergebnis:

 

Dafür:

6

 

 

 

Dagegen:

0

 

Angenommen

x

Enthaltungen:

4

 

Abgelehnt

 

 

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