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Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Kröger kommt zur Sitzung hinzu, somit sind nun 8 von 11 Ortsbeiratsmitgliedern anwesend.

 

Herr Maronde

 

Herr Maronde erläutert, dass mit der heute vorliegenden Beschlussvorlage die Verwaltung die Bürgerschaft um mehr Zeit bittet, die Standortsuche im Nordwesten Rostocks für den Neubau der kombinierten Eis- und Schwimmhalle fortsetzen zu können.

Im Zuge des aktuellen Verfahrens wurde festgestellt, dass die bisher angedachten

Standorte allesamt aufgrund der geänderten Größe der geplanten Halle nicht ausreichend Platz bieten.

Gleichzeitig soll aber auch geprüft werden, ob die geplante Größe der Halle nicht doch so verringert werden kann, dass die Halle am bisher favorisierten Standort am Messegelände in Schmarl realisiert werden kann.

 

Herr Brandes

 

Herr Brandes erklärt nun auf Nachfragen der Ortsbeiratsmitglieder, warum die kombinierten Eis- und Schwimmhalle die geplante Größe haben muss, auch wenn dies die Standortfrage schwierig macht.

So wurde zum Beispiel vom Hauptinvestor für den Eishallenteil, der Deutschen Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft e.V. festgestellt, dass die ersten Planungen nicht ausreichend Platz boten, um alle olympischen Eissportarten abzudecken. Die ursprünglich geplante Länge der Schwimmbahnen hätte ebenfalls für das Training und die Veranstaltung von Weltmeisterschaften im Schwimmbereich nicht ausgereicht. Außerdem wurde von den in Rostock ansässigen Eissport- und Schwimmvereinen sowie den nicht vereinsgebundenen Nutzer*innen wurde mehrfach kritisiert, dass die ursprünglichen Entwürfe die aktuellen Probleme bzgl. des enormen Kapazitätsmangels im Bereich des Eis- und Schwimmsportes nicht ausreichend beheben würden.

 

Aus alle den genannten Gründen sollte die Stadt Rostock nach Meinung der Fachämter lieber in eine ausreichend große Eis- und Schwimmhalle investieren und für diese auch den richtigen Standort suchen. Daher wird um Zustimmung zur vorliegenden Beschlussvorlage gebeten.

 

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Beschluss:

 

Beschlussvorschlag:

Die im Rahmen der vertiefenden Standortuntersuchung für den Neubau der kombinierten Eis- und Schwimmhalle eingegangenen Stellungnahmen wurden gemäß  der Anlage 1 geprüft und bewertet. Im Ergebnis der vertiefenden Standortuntersuchung wird festgestellt, dass keiner der Standorte auf dem Messegelände Schmarl die Voraussetzungen für die Errichtung einer kombinierten Eis- und Schwimmhalle gemäß den erforderlichen Parametern erfüllt.

 

  1. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, weitere Standorte im Nordwesten der Stadt zu prüfen, die die erforderlichen Kriterien für die Ansiedlung einer kombinierten Eis- und Schwimmhalle erfüllen (u. a. bisheriger Freihaltekorridor für die Verbindungsstraße zwischen der Stadtautobahn (B 103) und dem Ortsteil Groß Klein).

 

 

  1. Parallel sind die Rahmenbedingungen und Voraussetzungen zu untersuchen, unter denen die Errichtung der kombinierten Eis- und Schwimmhalle am Standort Hamburger Tor auf dem Messegelände in Schmarl möglich ist (z. B. Stapelung der Funktionen, geänderte Parameter für die Größe der Sportstätten, Trennung der Nutzungen und Errichtung von Schwimm-/Eishalle an verschiedenen Standorten). Hierfür sind im Rahmen einer städtebaulichen Studie oder eines Wettbewerbs neben den kommunalen Gremien der Planungs- und Gestaltungsbeirat zu hören und die Öffentlichkeit zu beteiligen.
     
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Abstimmung: Abstimmungsergebnis:

 

Dafür:

8

 

 

 

Dagegen:

0

 

Angenommen

x

Enthaltungen:

0

 

Abgelehnt