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Wortprotokoll

Herr Romeike verliest das Protokoll des Seniorenausschusses.

 

Am 04.08.21 haben wir unsere erste Ausschusssitzung wieder durchgeführt. Ausführlich beschäftigten wir uns mit den Themen der letzten OBR-Sitzungen. Damit alle einen Überblick zur aktuellen Ortsbeiratsarbeit erhalten, haben wir über mehrere Warnemünder Befindlichkeiten diskutiert, die wir nun in unsere eigene Arbeit einbeziehen werden.

Aufgrund der Geschehnisse sehen wir im gesamten Komplex Pflege Handlungsbedarf. Mit der Ortsgruppe der Volkssolidarität Warnemünde wollen wir in Zukunft zusammenarbeiten. Brigitte Schneider, die schon einmal Gründungsmitglied unseres Ausschusses war, wird uns wieder im sozialen Bereich unterstützen und als wichtige Koordinatorin fungieren.

In der Zeit vom 07.08. bis zum 12.09.21 erfolgt erneut die Spendenaktion durch die Volkssolidarität. Die Spendengelder werden vielfältig eingesetzt, u.a. auch für die generationsübergreifende soziale Hilfe für Bedürftige verwendet.

Gegenwärtig verschaffen wir uns einen Überblick zu Tagespflegeinrichtungen, Pflegeheime, Betreutes Wohnen um über Kapazitäten, Wartezeiten, Pflegegradbedingungen usw. Auskunft geben zu können.

Mit dem Fahrgastschiff „Käpp’n Brass“ hat die Warnemünder Tagespflege seinen Tagesgästen eine große Hafenrundfahrt geboten. Als Gast und Angehöriger konnte ich miterleben wie glücklich und dankbar die Seniorinnen und Senioren waren.

 

Von unserem Ausschussmitglied Werner König, der zum 15-köpfigen Seniorenbeirat der HRO gehört, haben wir das neueste Arbeitsmaterial erhalten. Wir hoffen sehr, dass der Seniorenbeirat bald wieder seinen Anliegen und seinen Aufgaben als Interessenvertreter und Ansprechpartner für alle Seniorinnen und Senioren gerecht werden kann.

 

Der Seniorenausschuss bittet den Ortsbeirat von den entsprechenden Fachämtern konkrete Aussagen anzufordern:

Sind für Warnemünde weitere Wohngebiete, Wohnungen für Menschen mit körperlichen Behinderungen vorgesehen?

Es ist wichtig, den richtigen Wohnraum zu haben, der gebraucht wird.

Wir stellen mit Besorgnis fest, dass Mietwohnungen zu wenig vorhanden sind und für einen Großteil der älteren Bürgerinnen und Bürger nicht mehr bezahlbar sind.

Wir erwarten eine Antwort darauf, wird es auch Wohnobjekte in Zukunft geben, die durch das Land sozial gefördert werden?

 

Zu diesem Thema möchte Herr Dr. Nitzsche den Oberbürgermeister anschreiben.

 

Heftig diskutiert haben wir über neue Filetgrundstückskäufe der Friedemann-Kunz-Familienstiftung. Der Scanhaus-Chef kann sich in Rostock weitere Grundstückflächen sichern und Bebauung vornehmen.

Herr Kunz kauft mit seinem Geld ein Filetgrundstück am Werftdreieck. Im Werftdreieck ist es zu einem Deal gekommen. Der Hauptausschuss der Rostocker-Bürgerschaft stimmt einem aufwendigen Flächentausch zu. Das heißt: Die Stadt bekommt Flächen für neue Geh- und Radwege. Im Gegenzug gibt die Stadt Flächen für das Bauprojekt von Herrn Kunz frei. Herr Kunz kann nun nach diesem Angebot der Stadt weitere bebaubare Flurstücke erwerben und das Areal dann insgesamt entwickeln.

Das sind die Geschäftspraktiken der Familienstiftung. Genauso will man auch Grund und Boden des Teepotts erwerben. Die uns allen ja bekannte Auseinandersetzung der Stiftung mit der Stadt Rostock sind der Grund des Stillstands in Sachen Sanierung. Eine Sanierung sei angeblich nur machbar, wenn die Stadt der Stiftung das Grundstück verkauft.

Ein Verkauf des Teepott-Grundstücks an die Stiftung würde durch die großen Investitionsmöglichkeiten das Umfeld grundlegend verändern.

Will das Warnemünde wirklich?

Die Hansestadt Rostock kann und muss das verhindern.