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Wortprotokoll

Die Ausschussmitglieder erteilen Herrn Hasse vom Maritimen Rat Rostock e.V. das Rederecht.

 

Herr Hasse erläutert die besondere Bedeutung des technischen Denkmals „UNDINE“. Er plädiert für eine nachhaltige Lösung. Die Varianten 2 (Konservierung des Schiffs, Einbau des Hauptdecks) oder 3.1 Lagerung und Sicherung ohne Konservierung) würden das Schiff für später sichern. Eine Zerlegung sei undiskutabel.

 

Herr Lüth führt aus, dass die Problematik intensiv im Kulturausschuss diskutiert worden sei. Man sei sich der Bedeutung des Denkmals sehr wohl bewusst. Kostenmäßig sei die Variante 2 nicht tragbar. Die Variante 3.1. verschiebe die Problematik in die Zukunft, es sei aber absehbar, dass die finanzielle Lage der Stadt dann nicht besser sein werde. Daher habe der Ausschuss für die Variante 4 gestimmt. Herr Lüth fragt nach, ob der Maritime Rat Vorschläge für die Finanzierung seiner favorisierten Lösung habe.

 

Herr Hasse äußert, dass es nicht gelungen sei, Spenden zu akquirieren. Man habe keine konkreten wirtschaftlichen Ideen, es sei Aufgabe der Stadt mit ihren Denkmalen entsprechend umzugehen.

 

Herr Dr. Prophet würdigt das vielfältige Engagement der zahlreichen Enthusiasten, die sich für Erhalt des maritimen Erbes einsetzen. Die Aufstellung eines Schiffteils könne ein ästhetisch ansprechendes Element sein, ob dies der Bedeutung des Schiffes als Denkmal gerecht werde, sei aber ungewiss. Deshalb plädiere er dafür, sich die zukünftige Gestaltung offen zu halten und für Variante 3.1 zu stimmen.

 

Frau Kröger weist darauf hin, dass der Kulturausschuss die Möglichkeit hätte, seinen Änderungsantrag zurückzuziehen. Sie führt weiter aus, dass die Debatte ausführlich in Ausschüssen und Ortsbeiräten geführt worden sei. Vermeintliche positive Signale aus dem Land hätten sich zerschlagen, die Fördermittel für denkmalpflegerische Maßnahmen würden bei 2 Mio. EUR im Jahr stagnieren, das Antragsvolumen liege um ein Vielfaches höher.

 

Herr Prof. Guthoff verweist auf die Appelle von Bürgern und Seeleuten auf Sicherung des gesamten Schiffskörpers und plädiert für Variante 3.1.

Er beantragt den Änderungsantrag des Kulturausschusses 2021/AN/1595-01 ÄA zurückzuziehen.

 

Abstimmung: Abstimmungsergebnis:

 

Dafür:

2

 

 

 

Dagegen:

5

 

Angenommen

 

Enthaltungen:

3

 

Abgelehnt

x

 

Damit bleibt es beim Votum des Kulturausschusses für Variante 4.

 

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Beschlussvorschlag:


Die Bürgerschaft beschließt zum Umgang mit dem ehemaligen Bäderschiff „Undine“ die Realisierung der Variante 3.1 (siehe Anlage).

 

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Es erfolgt keine erneute Abstimmung der Beschlussvorlage.