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Wortprotokoll

Herr Pawelke berichtet, dass es zu dem von dem Ortsbeirat gefassten Beschluss zu dem Schutz des Wohnens  vor Umwandlung in Ferienwohnungen in Diedrichshagen eine Stellungnahme des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft gab.

Der Bauausschuss empfiehlt dem Ortsbeirat den damals gefassten Beschluss hierüber aufzuheben und stattdessen folgenden Beschluss zu fassen:

 

„Der Oberbürgermeister wird gebeten zu veranlassen, dass zur Definition des Gebietscharakters und zur Erreichung des Ziels, die ungebremste Zunahme von Ferienwohnungen und ggf. des Beherbergungsgewerbes einer Steuerung zu unterwerfen, unverzüglich der gesamte tatsächlich vorhandene und genehmigte Ferienwohnungsbestand zu erfassen ist.“

 

Herr Porst bittet um Abstimmung, ob der alte hierzu gefasste Beschluss aufgehoben werden soll.

 

Abstimmung: Abstimmungsergebnis:

 

Dafür:

6

 

 

 

Dagegen:

0

 

Angenommen

X

Enthaltungen:

0

 

Abgelehnt

 

 

Herr Porst bittet um Abstimmung des neuen Beschlusses.

 

Abstimmung: Abstimmungsergebnis:

 

Dafür:

6

 

 

 

Dagegen:

0

 

Angenommen

X

Enthaltungen:

0

 

Abgelehnt

 

 

Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.

 

Herr Pawelke fragt, wie der Planungsstand der Fortführung des Geh- und Radweges ist und wann der Ortsbeirat wieder vom Amt für Mobilität mit einbezogen wird.

Frau Teubel nimmt die Anfrage mit und klärt den Sachverhalt.

 

Zum Thema Geh- und Radweg Parkstraße, 1. BA:

Der Ausschuss hat in dieser Thematik detaillierte Vorschläge unterbreitet:

 

Zeichnung U5-1 Ampel:

  1. Die Trennung in Gehweg (links) und Radweg (rechts) ist nicht deutlich vorgenommen -> Pflasterung, Farbe, Markierung, etc.
  2. Das Blindenpflaster an der Ampel ist auf der rechten Radfahrerseite

 

Zeichnung U5-2 Bushaltestelle Friedhof:

  1. Klare Trennung von Geh- und Radweg durch mehr Markierung, vor allem im Bereich des Fußgängerüberwegs
  2. Maximale Breite des Grünstreifens zur Straße für den Radweg nutzen (Ausweichen vor dem Gegenverkehr)

 

Zeichnung U5-3 Abzweig Kl. Sommerweg:

  1. Es sind keine neuen Fahrradbügel geplant, obwohl in diesem Bereich im Sommer sehr viele Fahrräder stehen. Die drei alten Fahrradständer sind unbrauchbar. Warum gibt es auf den freien Flächen (z.B. links neben der Strandbar) nicht mehr einfache Fahrradbügel?
  2. 2x2 Absperrbügel sollen den Autoverkehr im Kleinen Sommerweg verhindern. Wie geht das für Anwohner und Gartenbesitzer, sowie Rettungsfahrzeuge?
  3. Der Absperrbügel an der Straße müsste um einige Meter versetzt werden. Wer das Tor aufsperren will, steht auf dem Geh- und Radweg und versperrt alles.

 

Herr Pawelke informiert, dass zur Einsichtnahme von Bauunterlagen Frau Teubel zukünftig an den Sitzungen des Bauausschusses teilnehmen wird.

 

Herr Tolksdorff weist darauf hin, dass bei der Errichtung des Ärztehauses auf eine maritime Struktur in der Fassade geachtet werden soll.

 

Herr Pawelke berichtet von der schwierigen Parkplatzsituation in Warnemünde. Eine Idee wäre es, eine Reihe Parkplätze auf den Kirchenplatz in Warnemünde als Bewohnerparkplätze auszuweisen, damit die Anwohner auch dort die Möglichkeit haben, mit Ihren Bewohnerparkausweisen zu parken.

Herr Porst möchte diese Thematik  auf der nächsten Ortsbeiratssitzung im Mai beraten.