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Wortprotokoll:

Die Verwaltung stellt den aktuellen Sachstand zum Umweltbildungsprogramm auf der BUGA anhand einer Präsentation vor.

 

Frau Dr. Bachmannregt an, eine Zusammenarbeit mit Rostock denkt 365 Grad anzustreben, unter deren Federführung auch ein durch die Bürgerschaft beschlossenes Wissenschaftskonzept verantwortet wird. Darüber hinaus hinterfragt sie, ob und wie ein Beschluss der Politik herbeigeführt werden muss, um einen Betreiber für das Umweltbildungszentrum zu finden. Aus ihrer Sicht kann die Stadt Rostock das Umweltbildungszentrum bauen und die Betreibung durch einen Dritten erfolgen.

 

Die Verwaltung informiert, dass derzeit Gespräche dazu laufen, aber noch keine Festlegungen getroffen wurden. Zunächst muss aus den zwei vorgestellten Optionen ein Standort für das Umweltbildungszentrum ausgewählt werden. Auch sollen dort städtische Mitarbeiter eingesetzt werden.

 

Herr Schwarz (SINAI Landschaftsarchitekten) erhält Rederecht und ergänzt, dass die Mittel für das dauerhafte Errichten eines Umweltbildungszentrums nicht in den Finanzmitteln der Leitentscheidung enthalten sind. In einem gemeinsamen Gespräch hat der Landwirtschafts- und Umweltminister MV, Dr. Backhaus die Bereitschaft einer Förderung für ein Umweltbildungszentrum signalisiert. Daher ist jetzt ein Bekenntnis der Stadt zum Umweltbildungszentrum erforderlich. In Folge ist ein Konzept zu entwickeln, das dann mit entsprechendem Förderantrag im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt einzureichen ist.

 

Herr Dr. Nitzsche gibt zu bedenken, dass in der Vergangenheit die Mittel für ein Umweltbildungszentrum bei Haushaltsknappheit immer gestrichen wurden, da es sich um eine freiwillige Aufgabe handelt. Insofern möchte er sichergehen, dass es bei dem geplanten Umweltbildungszentrum nicht so sein wird und empfiehlt daher, einen Betreiber einzusetzen.

 

Frau Pittasch fragt, ob die Betreibung im Rahmen einer Konzeptausschreibung erfolgen soll und wofür städtische Mitarbeiter erforderlich sind, wenn es einen Betreiber gibt.

 

Die Verwaltung informiert, dass der Betreiber eventuell über eine Ausschreibung gefunden werden soll. Die städtischen Mitarbeiter sollen auch über die BUGA hinaus z.B. als Ansprechpartner für Schulen etc. fungieren.

 

Frau Tannhäuser schlägt vor, urban gardening auch in den anderen Stadtteilen zu implementieren. Weiterhin fragt sie, ob das Umweltbildungszentrum während der BUGA für Privatpersonen frei zugänglich ist.

Die Verwaltung informiert, dass es zur BUGA ein Programm mit verschiedenen Angeboten geben wird. Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist möglich und es wird für eine Teilnahme ein Eintritt zwischen 3-5 Euro erhoben.

 

Herr Raeuber bittet, für ausreichend Stellflächen für Fahrzeuge und Fahrräder zu sorgen.

 

Auf Nachfrage von Frau Schlage informiert die Verwaltung, dass der geplante Klimaleuchtturm im Stadtpark in Funktion und Nutzung noch in der Entwicklung ist, aber auch als Station mit eingebunden werden kann.

 

Frau Dr. Bachmann gibt den Hinweis, dass im IGA Park auch Umweltbildung stattfindet. Was passiert damit und konkurriert es nicht miteinander?

 

Frau Günther informiert, dass es ein Programm in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Rostock gibt, aber kein festes Zentrum/Gebäude vorhanden ist.

 

Frau Blaschka fragt nach der weiteren Zeitschiene.

 

Herr Schwarz erhält Rederecht und informiert, dass für die weitere Planung des Stadtparks und des Warnowquartiers zeitnah feststehen muss, an welchem der beiden Standorte das Umweltbildungszentrum platziert werden soll.

Frau Blaschka fordert die Verwaltung auf, schnellstmöglich der Bürgerschaft eine Vorlage zur Entscheidung vorzulegen.

 

Es gibt keine weiteren Fragen aus dem Ausschuss.

 

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Anlagen:

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