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Beschluss:
zur Kenntnis gegeben
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Wortprotokoll

Frau Schwabe von der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH stellt das Konzept vor.

Auf der Grundlage eines Bürgerschaftsbeschlusses, für das Förderprogramm des Landesenergieministeriums zur Entwicklung von Maßnahmen gegen die Segregation in Rostock geeignete Projektideen gemeinsam mit den städtischen Ämtern zu entwickeln und mit dem Ministerium abzustimmen, stellt die RGS das Konzept der Maßnahmen vor, die für den Förderumfang von 8 Mio Euro umsetzbar erscheinen.

In Abstimmung mit Ämtern der Stadt wurden die von der Bürgerschaft benannten Projekte begutachtet sowie weitere Standorte in die Prüfung einbezogen.

 

1. Es wurden Projekte für den sozialen Wohnungsbau untersucht, deren Planungsstand soweit fortgeschritten ist, dass eine Umsetzung unmittelbar möglich ist. Ein entsprechender Förderantrag kann erarbeitet und gestellt werden:

- Werftdreieck, KTV

- Thierfelderstraße, Hansaviertel

 

2. Es wurden Projekte angeschoben, die für eine Einbindung von Sozialwohnungen in ein Gesamtkonzept mit weiteren standortgerechten Wohnungen geeignet erscheinen:

- Sternplatz, Toitenwinkel

- Neue Bleicherstraße, Steintor-Vorstadt

- Hafenmarkt, Stadtzentrum

- Pablo-Neruda-Straße, Toitenwinkel

3. Im Ergebnis der Prüfungen sowie der Abstimmungen mit dem Land wurde eingeschätzt, dass eine Förderfähigkeit im Rahmen der Initiative der Landesregierung für die Projekte nicht gegeben ist:

- Kombinierte Eis- und Schwimmhalle im Nordwesten (nur Wohnungsbau förderfähig)

- Großspielplatz IGA-Park (nur Wohnungsbau förderfähig)

- Wohnungsbau Lichtenhagen, Möllner Straße (Planung zu weit fortgeschritten)

Des Weiteren wurden die Standorte immer im Zusammenhang mit ergänzenden öffentlichen Maßnahmen dargestellt, um den Quartierszusammenhalt und die Identifikation der zukünftigen Bewohner zu stärken.

Frage Ortsbeirat: Steht das Konzept, das aus Einzelmaßnahmen besteht, im Zusammenhang mit einer gesamtstädtischen Zielsetzung?

Antwort Frau Schwabe: Die Ämter der Stadt arbeiten an diesem Gesamtkonzept, der hier dargestellte Plan ist ein Vorgriff, da die entsprechenden Fördermittel untersetzt werden sollen.

Hinweis Ortsbeirat: Die Maßnahme am Hafenmarkt ist ein ungeeigneter Standort, da rundherum Wohnungen zu geringen Mieten angeboten werden. Somit entsteht kein Effekt der Vermischung verschiedener sozialer Gruppen in diesem Bereich. Ein besserer Standort wäre der Neue Markt.

Antwort Frau Schwabe: Die Sozialwohnungen werden im Gegensatz zu den frei vermieteten Wohnungen Personen mit besonderem Bedarf zugewiesen, die sonst nie Wohnungen in der Innenstadt gesucht hätten. Somit wird hier diese soziale Gruppe gefestigt.

Herr Herzog schlägt den Bereich Nordkante/Neuer Markt und hier insbesondere das Baufeld 3 entlang der Kleinen Wasserstraße als geeigneten Standort für das Projekt vor.

Antwort Frau Schwabe: Der Neue Markt steht zurzeit nicht im Fokus, da noch Grundstücke angekauft werden müssen  und ebenfalls Entscheidungen zur Markthalle ausstehen.

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