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Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Michaelis führt in die Thematik ein und bittet Frau Dr. Selling Stellung zu beziehen.

 

Frau Dr. Selling führt zu dem Zustand des Bäderschiffes „Undine“ aus. Dem Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen ist die Einbindung der betroffenen Ortsbeiräte in die Thematik wichtig.

 

Herr Writschan führt zur Geschichte des Schiffes aus und stellt die Varianten zum weiteren Verfahrensweise vor. Der Zustand des Schiffes ist momentan sehr schlecht, die Schwimmfähig ist jedoch noch gegeben. Es bestehen Varianten der Möglichkeit zur Nutzung, welche einzeln gegenübergestellt werden. Es ist zu beachten, dass der Standort von der Entscheidung der Bürgerschaft für eine der Varianten abhängig ist.

Herr Writschan erläutert die Bedeutung der einzelnen Varianten im Zusammenhang, z.B. Nutzungsmöglichkeiten (Publikumsverkehr) und finanzielle Auswirkungen.

 

Frau Dr. Selling erläutert die Finanzierung und entsprechende Umsetzungsmöglichkeit.

 

Der Ortsbeirat erfragt die Standortauswahl.

 

Herr Wirtschan antwortet, man kann davon ausgehen, dass das Schiff dauerhaft erhalten bleiben soll. Fällt die Entscheidung auf die Aufstellung des Schiffsrumpfes, käme diese in Nähe des Schifffahrtsmuseums in Frage.

 

Frau Dr. Selling ergänzt, der Standort in Nähe des Krans ergibt sich aus dem geschichtlichen Hintergrund, da sich dort der Stapellauf ereignete.

 

Der Bürger Herr Stoffer gibt einen geschichtlichen Abriss und teilt mit, dass er sich als Modellbauer entschieden hat, die Undine als Modell darzustellen.

 

Herr Hilbrandt erklärt, dass er die stufenweise Umsetzung der Variante 2, Konservierung und Einbau des Hauptdecks, Aufstellung als Stahlskulptur ohne weitere Nutzung an öffentlichkeitswirksamer Stelle, der Variante 3.1, Lagerung und Sicherung des Rumpfes im Ganzen an Land ohne Konservierung, vorziehen würde.

 

Herr Dr. Wenske hinterfragt die Variante 1, Konservierung und Errichtung neuer Aufbauten für Ausstellungen und Veranstaltung, vorzugsweise auf der Helling der ehemaligen Neptunwerft, ob bereits Nutzungskonzepte vorliegen und  der Fischereihafen auch als Standort möglich wäre.

 

Frau Dr. Selling antwortet, dass es im Fischereihafen keine möglichen Flächen gibt.

Zur Variante 1 liegt ein Konzept vom Kulturhistorische Museum in Abstimmung mit dem Schifffahrtsmuseum vor, welches die Umsetzung betrifft. Mittelfristig ist es möglich, ein Veranstaltungs- und Ausstellungskonzept umzusetzen.

 

Herr Materlik erfragt Möglichkeiten zur finanziellen Förderung bpsw. durch das Land.

 

Frau Dr. Selling bejaht, es gebe als untere Denkmalschutzbehörde Förderprogramme anzusteuern.

 

Frau Engelmann spricht sich für die Neptunwerft als Standort aus.

 

Herr Michaelis spricht sich für die Variante 3.1 aus, da sie aufgrund der geringen Haushaltsbelastung eine gute Möglichkeit bietet, das Projekt schneller anlaufen zu lassen und später darauf aufbauen zu können.

Der Ortsbeirat spricht sich mehrheitlich für den IGA-Park als Standort.

 

Frau Dr. Selling erläutert die dem Abstimmungsergebnis folgenden Verfahrensweise des Amtes für Kultur, Denkmalpflege und Museen. Die betroffenen Ortsbeiräte sollen selbstverständlich ihren Beitrag zur Entscheidungsfindung leisten, somit wird nach der Beschlussfassung zur Variante dem Amt der entsprechende Hinweis zur Bestimmung eines Standort erteilt.

 

Dem Ortsbeirat ist die Thematik der Standortfrage sehr wichtig. Frau Dr. Selling erläutert, dass dies in einer weiteren Beschlussvorlage zu gegebener Zeit erörtert werden muss. Dabei erfolgt selbstverständlich die Einbeziehung der Ortsbeiräte.

 

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Beschluss: Der Ortsbeirat spricht sich bei der Standortfrage einstimmig für den Standort IGA-Park aus. 

 

Beschlussvorschlag:
Die Bürgerschaft beschließt zum Umgang mit dem ehemaligen Bäderschiff „Undine“ die Realisierung der Variante 3.1 (siehe Anlage).

 

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Abstimmung: Abstimmungsergebnis:

 

Dafür:

8

 

 

 

Dagegen:

1

 

Angenommen

X

Enthaltungen:

0

 

Abgelehnt