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Beschluss:
abgelehnt
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Wortprotokoll

Herr Dr. Müller-von Wrycz Rekowski erläutert, dass die Sanierung des Hafens Schnatermann im Haushalt mit vielen anderen Sanierungsmaßnahmen aber auch mit Sanierungsmaßnahmen innerhalb des Bereichs Wasserbau konkurriert. Grundsätzlich muss für den Schnatermann zuerst die Nutzung an Land definiert werden. Hierfür wird das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft mit einem Konzept beauftragt. Entsprechend kann dann die Hafenanlage ausgerichtet werden.

Wie die Aufstellung in der Informationsvorlage zeigt, sind auch die möglichen Provisorien mit enormen Kosten verbunden. Das Provisorium 2 stellt dabei die kostengünstigste sowie eine kurzfristig realisierbare Variante dar. Die vorhandenen Schwimmstege der Fähre Kabutzenhof-Gehlsdorf würden zum Hafen Schnatermann geschleppt werden und dort das Anlegen eines Fahrgastschiffes ermöglichen. Das Hafen- und Seemannsamt bereitet eine Beschlussvorlage für diese Interimslösung vor.

Ein Gespräch mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit bezüglich der Förderung der touristischen Infrastruktur hat bereits stattgefunden. Es wurde eine 60%ige Förderung in Aussicht gestellt. Jedoch muss die Wirtschaftlichkeit für das Vorhaben dargestellt werden. Dazu sind etwa 30-40 Liegeplätze erforderlich. Zudem muss eine Aufnahme des Standortes in die Tourismuskonzeption erfolgen. Unabhängig vom Hafenbetrieb ist eine touristische Nutzung des Schnatermanns aktuell auch weiterhin möglich.

 

Herr Massenthe stimmt den Ausführungen grundsätzlich zu. Er gibt zu Bedenken, dass sich Untersuchungen zumeist über Jahre hinziehen. Es wird jedoch eine provisorische Ertüchtigung für die kommende Saison benötigt. Es gibt auch Provisorien, die weitaus günstiger sind als die beschriebene Variante. Herr Zachau soll in der nächsten Sitzung des Ortsbeirates umfassend zu den möglichen Provisorien informieren. Weiterhin informiert Herr Massenthe, dass die 10 Rostocker Segelvereine in einem Brief an den Oberbürgermeister um Unterstützung bei der Sanierung gebeten haben.

 

Herr Reinke stellt einen Geschäftsordnungsantrag auf Vertagung bis nach der Sitzung des Ortsbeirates. Seitens Herrn Engelmann erfolgt eine Gegenrede. Die Mehrheit der Mitglieder spricht sich gegen eine Vertagung des Antrags aus.

 

Frau Peters erläutert, dass der Nordwesten mit dem IGA-Gelände einen Naherholungsstandort hat. Für den Nordosten ist das der Schnatermann. Sie spricht sich für den Standort als Außenstelle der BUGA aus.

 

Frau Krönert weist noch einmal darauf hin, dass es einen langen Entscheidungsprozess bezüglich der BUGA-Standorte gegeben hat. Herr Engelmann fügt hinzu, dass durch eine Aufnahme des Schnatermanns als Außenstelle das Budget für andere Projektbausteine reduziert wird.

 

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Beschluss:

 

Beschlussvorschlag:

 

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, das Gebiet Schnatermann in die BUGA Rostock 2025 einzubinden, möglichst als Außenstandort, und hierfür alle Möglichkeiten der Akquise von Fördermitteln zu nutzen.

 

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Abstimmung: Abstimmungsergebnis:

 

Dafür:

2

 

 

 

Dagegen:

9

 

Angenommen

 

Enthaltungen:

0

 

Abgelehnt

x