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Wortprotokoll

Die Verwaltung informiert zu nachfolgenden Themenschwerpunkten:

-         über die derzeit stattfindende Entscheidungsfindung auf Ebene der Landesregierung mit den komm. Spitzenverbänden aufgrund aufgetretener Virusmutation (Krippe, Kiga, Hort); mit Stand vom 01.02.2021 waren 0,028 % der in den Einrichtungen befindlichen Kinder von der Virusmutation betroffen,

-         über die Angebotsunterbreitung, zunächst in geschlossenen Zweigstellen der Bibliotheken die stundenweise Präsenzbeschulung von Jugendlichen vorzunehmen

 

Weiterhin wird sehr ausführlich informiert über:

-         die Jugendhilfelandschaft im Corona-Kontex; die Verwaltung dankt den freien Trägern für den seit 11 Monaten gemeinsam gefundenen sehr guten Arbeitsmodus im Lockdown;

-         die Kitaauslastung: mit Stand vom 01.02.2021 betrug diese 45% - die Landesregierung wird keine Masken für Erzieher stellen – dieses ist Arbeitgeberpflicht;

-         Versand der angepassten Kita-Bildungskonzeption durch das Ministerium; ein Fachtag zur Bildungskonzeption ist in digitaler Form (90 Kitas) schwer umsetzbar – die Verwaltung wird einen Fachtag in Präsenz mit den Kita-LeiterInnen organisieren, sofern es die Rahmenbedingungen der Pandemiesituation wieder zulassen;

-         Integrative Kita und Sonderkita – werden mit hoher Wahrscheinlichkeit mit ins KiföG übertragen – dann Regelkita. Auf Basis des dann vorliegenden Positionspapiers erfolgt AG-Bildung; in HRO erfolgt amtsintern eigene Positionserarbeitung zum Inklusionsbegriff;

-         Digitalisierung – Info über stattfindenden abschließenden Workshop im Amt und anschließenden Termin mit der Verwaltungsspitze; bei Wunsch können die finalen Workshopergebnisse auch gerne dem JHA vorgestellt werden;

  

-         In 10/2021 startet an der Europäischen Fachhochschule (EUFH) der Studiengang „Soziale Arbeit“, ausgerichtet auf Verwaltung/Behörde; Entsendung von 4 Studenten; 3-jähriges duales Studium; zurzeit erfolgt die gemeinsame Lehrplanerstellung mit der EUFH; Studiengang am Standort Rostock/als Amt auszubilden - hat innovativen Charakter;

    

-         Öffentlichkeitskampagne von Jugendämtern – Plakataktionen an öffentlichen Plätzen, um auf die Arbeit in Jugendämtern aufmerksam zu machen/zu werben;

 

-         Hortinvestitionsrichtlinie wurde vom Land zugestellt – Abstimmung der zu fördernden Projekte im JHA wird zeitlich knapp, da Anfragen von Kommunen bald größer sind als die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel;

 

-         SGB VIII-Reform – strukturelle und organisatorische Prozesse müssen überdacht werden (Zuordnung Fallmanagement SGB IX etc.); Ergebnisse werden dem JHA dann vorgestellt; auch bei Careleaver-Betreuung eventuell anstehende Strukturveränderungen;

 

-         Stand umA:  30, davon 6 Mädchen – aktuell keine Zuweisungen, umA-Zugänge vom Seehafen verbleiben dann sofort in HRO

 

Nachdem Frau Schankin zum Thema Digitalisierung anmerkt, dass schon im Entstehungsprozess auf die Möglichkeit des persönlichen Vorsprechens im Amt geachtet werden sollte, klärt die Verwaltung auf, dass Digitalisierung von Verwaltungsleistungen heißt, interne Prozesse neu zu gestalten und Effizienzen im Verwaltungshandeln zu heben sowie zusätzliche Angebote an Bürger zu geben. Es bedeutet kein Kontaktverzicht – aber online Terminbuchungen sollen u. a. möglich werden.

 

Auf Nachfrage von Frau Tannhäuser bzgl. der Höhe von Studiengebühren an der EUFH informiert die Verwaltung u.a., dass die Finanzierung des Studiums Soziale Arbeit durch die Dienststelle getragen wird, gleichzeitig aber auch eine 4-jährige Bindungsfrist an den Arbeitgeber in den Ausbildungsverträgen gefordert werde bzw. eine Rückzahlung der Studiengebühren vorgesehen ist.

 

Bzgl. der Thematik Hortinvestitionsrichtlinie verständigen sich die Mitglieder nach kurzem Meinungsaustausch darauf, dass die Verwaltung hierzu eine Infovorlage in den JHA einreicht.

 

Auf Nachfrage zum Zeitplan der SGB VIII-Reform informiert die Verwaltung u. a., dass die hohe Wahrscheinlichkeit bestehe, dass das Gesetz durch den Bundestag und –rat noch vor der Bundestagswahl am 26.09.2021 verabschiedet wird. Gleichzeitig verweist die Verwaltung auf die nicht unwesentlichen monetären Auswirkungen bei der Rechtskreisauslösung der EGH für Minderjährige in das SGB VIII. Auf Nachfrage von Frau Schankin zum soz.-päd. Betreuungsbedarf bei der Anbindung von Careleavern an das Jugendhaus informiert die Verwaltung, dass dies der Berufsförderung dienen soll und die päd. Betreuung sichergestellt wird.