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Wortprotokoll

Herr Senator Bockhahn berichtet zur Umsetzung der Corona-Landesverordnung, zu der  regelmäßige Expertenrunden des Landes stattfinden.

 

Bezüglich der Nachfrage zur Anzahl der Testungen informiert Herr Senator Bockhahn, dass in den zertifizierten Testzentren – Universität Rostock und Hanse-Messe - nach RKI-Standards getestet wird.

In Rostock gibt es ein erheblich niedriges Infektionsgeschehen, u.a. durch die schnelle Kontaktnachverfolgung und durch keinen Massenfall in Pflegeeinrichtungen.

 

Die Empfehlungen des RKI werden auch in den Gemeinschaftsunterkünften umgesetzt (z.B. Reduzierung der Belegung, Bildung Quarantänebereiche, intensive Aufklärung), wird auf Nachfrage berichtet. Durch die Landesverordnung erfolgt weiterhin die regelmäßige Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften. Bei einem Landesinzidenzwert unter 100 pro 100.000 Einwohner sind auch wieder Übernachtungsbesuche/Beherbergungen möglich.

 

Herr Michaelis fragt nach einer Statistik/Auflistung, wo vorwiegend Ansteckungen erfolgen. Diese Daten werden nicht erfasst, erklärt Herr Senator Bockhahn.

 

Herr Senator Bockhahn informiert zur Einrichtung des Impfzentrums (Hanse-Messe), das zum 15.12.2020 eingerichtet wurde. Am 27.12.2020 ging die erste Impfstofflieferung ein und  wurde in Pflegeheimen verimpft. Auch Mitarbeiter mobiler Pflegedienste konnten sich dort impfen lassen. So erfolgte auch der Test der Impfstrecke und Optimierungen umgesetzt werden. 

Das Impfzentrum hat eine sehr leistungsfähige Infrastruktur.

Derzeit ist die Bundeswehr schon eine unverzichtbare Hilfe.

 

Wer vom LAGuS eine Einladung per Brief erhalten hat, kann für die 1. Impfung telefonisch einen Termin vereinbaren. In dem Brief werden auch die Aufklärung- und Anamnesebögen verschickt, die ausgefüllt zum Impftermin mitgebracht werden sollen.

Vor Ort erfolgt in einem beheizten Zelt die Temperaturmessung. Dann werden die Daten der Person geprüft und registriert. Im Wartebereich werden durch geschultes Personal  Fragen zu den Bögen beantwortet. Wird die Wartenummer aufgerufen, erfolgt in einer Kabine das Arztgespräch und die Impfung. Im Anschluss muss im Wartebereich ca. 20 Minuten Platz genommen werden, um auf eventuelle Reaktionen reagieren zu können.   

Der Termin für die 2. Impfung wird sofort vor Ort vergeben.

Begleitpersonen sind möglich und begleiten den Prozess soweit wie nötig.

 

Nachfrage, wie nach Zusendung des Schreibens vom Land/LAGuS die über 80-jähigen Personen zur Hanse-Messe gelangen. Es wird angeregt, die Schülerfahrdienste dafür zu nutzen.

Fahrgelegenheiten sollen ermöglicht werden, ggf. mit Hilfe der Krankenkassen, berichtet Herr Senator Bockhahn.

 

In absehbarere Zeit kann Impfung auch durch Hausarzt erfolgen.

 

In der 3. KW werden 2 x 100 Termine für Dienstag und Donnerstag vergeben.

1.000 Personen können im Impfzentrum künftig geimpft werden, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht. Die Öffnungszeiten werden dann ausgeweitet.

 

Die Finanzierung der Impfung ist eine Sonderleistung des Bundesgesundheits-ministeriums

 

Einwand – siehe Niederschrift 03.02.2021