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Wortprotokoll

Der Vorsitzende informiert, dass die Bitte der Aufnahme dieser Thematik aus dem UA JHPL an ihn herangetragen wurde, da aufgrund von Zusagen der Verwaltungsspitze bzgl.  2 neuer Stellen für die Sozialraumorientierung die Umsetzung noch nicht erfolgt ist. 

Frau Helke, Amtsleiterin des Hauptamtes, informiert die Mitglieder, dass u. a. diese beiden Stellen nicht Bestandteil des Stellenplanes waren. Ein Änderungsbeschluss für den Haushalt ist in Vorbereitung, die Stellen sind mit aufgenommen zur Ergänzung des Stellenplanes, so dass u. a. 2 Stellen Sozialraumorientierung und 3 Stellen SB Entgelte für den Änderungsbeschluss HH 2021 dem Amt für Jugend, Soziales und Asyl zur Verfügung gestellt werden.

Frau Schankin erläutert die Wichtigkeit der nahtlosen Besetzung der Fachberaterstelle im SG Qualitätsmanagement/Planung, deren Aufgabengebiet die Jugendarbeit, Jugendsozial-arbeit, Stadtteil- und Begegnungszentren, offene Kinder- und Jugendarbeit, Jugendberufs-hilfe sowie auch die Förderung vom Land und ESF umfasst. Dieses große Aufgabenfeld wird in anderen Städten mit vergleichbarer Größe von 3 – 6 MitarbeiterInnen bearbeitet.  Die Stelle war mehr als 1 Jahr nicht besetzt, wurde von Mitarbeitern vertretungsweise mit bearbeitet. Nachdem die Stelle nun mit einer Krankheitsvertretung besetzt wurde, die neue Kollegin sich in das Arbeitsfeld einfindet, wird nun durch Kündigung der eigentlichen Stelleninhaberin die Stelle mit einer 4-monatigen Besetzungssperre belegt. Es wird also kein nahtloser Übergang stattfinden können, was bei dieser Aufgabenvielfalt und -bedeutung von größter Wichtigkeit wäre. Frau Schankin bittet hier eindringlich um eine Einzelfalllösung. Nachdem auch die Verwaltung, Herr Pfeiffer, die Wichtigkeit dieser nahtlosen Stellenbesetzung unterstreicht, wird durch die Amtsleiterin des Hauptamtes, Frau Helke, zugesagt, den Antrag zur Ausnahmegenehmigung der 4 Monate positiv zu bescheiden.

Weiterhin wird durch Frau Schankin der Wunsch der Mitglieder des JHA mitgeteilt, sich an der Haushaltsaufstellung zu beteiligen, gerade bei der Entstehung der Eckdaten, um so den Jugendhilfeetat bedarfsgerecht mitgestalten zu können. Herr Pfeiffer verweist auf die immer sehr kurzen und engen Terminketten, steht aber offen dem Vorschlag von Frau Schankin gegenüber. Herr Osterloh informiert, dass der JHA in der Beschlussfolge des Nachtragshaushaltes nicht berücksichtigt wurde. Frau Helke informiert daraufhin, dass es sich nicht um einen Nachtragshaushalt handelt, sondern um eine Auflage des Ministeriums für Inneres und Europa zum Doppelhaushalt, die die coronabedingten Auswirkungen (Steuermindereinnahmen) darstellen soll.