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vertagt
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Wortprotokoll:

Herr Grümmer stellt den Antrag kurz vor, dass durch eine Verbesserung der Rahmenbedingungen womöglich eine höhere Zahl an Teilnehmer der Mittagsversorgung erzielt werden könnte.

 

Herr Bockhahn begrüßt es, wenn sich die Zahl der Essensteilnehmer erhöhen würde. Weist aber darauf hin, dass bereits 2016/2017 über die Konzessionsvergabe diskutiert wurde und Sodexo den Zuschlag erhalten hatte. In dem Zusammenhang seien diverse Punkte des Antrages bereits geprüft worden und in gemeinsam getragener Entscheidung für derzeit nicht umsetzbar gehalten worden. Zudem gehe aus dem vereinbarten Leistungsverzeichnis deutlich hervor, dass eine größere Anzahl der gewünschten Punkte längst Bestandteil der Essensversorgung sind. Im Übrigen verweist Herr Bockhahn auf die schriftliche Stellungnahme.

 

Herr Tesche informiert, dass dieser Antrag eine Diskussion befördern sollte, um das Ergebnis zu optimieren.

Es erfolgt eine umfangreiche Diskussion.

 

Herr Albrecht schlägt vor, z.B ein paar Schulen mit wenig Essensteilnehmenden die Essensversorgung ein Jahr kostenfrei anzubieten, um eventuell dann ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten.

 

Herr Czewinski stellt klar fest, dass ein warmes Mittagessen für jedes Kind wichtig sei. Das CJD Rostock zähle mehr Essensteilnehmer, als an allen kommunal getragenen Schulen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock zusammen. Dem zweiten Teil der Ausführung widerspricht Herr Bockhahn und teilt mit, dass an den kommunal getragenen Schulen zwischen 3.500 und 4.000 Portionen ausgegeben werden, die Quote der Essensteilnehmer*innen am CJD Rostock aber unbestritten deutlich höher ist, als im kommunalen Durchschnitt. Der Anbieter habe sich aber 2016/2017 leider nicht um die Konzession beworben.

 

Nach einer weiteren Diskussion haben die Mitglieder beschlossen, das Prüfergebnis der laufenden Untersuchung abzuwarten und den Antrag zu vertagen.

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Beschlussvorschlag:


Der Oberbürgermeister wird beauftragt, der Bürgerschaft bis März 2021 ein Maßnahmepaket für eine attraktivere Schulverpflegung mit dem Ziel höherer Teilnahmequoten zur Beschlussfassung vorzulegen.

Neben der bereits beschlossenen Prüfung einer Essenversorgung durch eine kommunale Einrichtung (2019/AN/4498) soll die Verbesserung der Rahmenbedingungen wie Raumgrößen, Pausenzeiten und Raumgestaltung Teil des Maßnahmepakets sein. Dabei sollen die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) Beachtung finden, u. a.:

- Sitzplätze für alle Schüler*innen, ggf. in gestaffelten Essenpausen (sofern Mittagessen

  nicht im Hort erfolgt);
- Platz von 1,4 bis 1,7 m² je Essenteilnehmer*in;
- Essenpausenzeiten von 60 Minuten (inkl. Anstehen, Abräumen etc.);
- helle Räumlichkeiten und freundliches Ambiente;
- schallmindernde Maßnahmen.

Darüber hinaus soll geprüft werden, ob die Stadt jeweils in den ersten beiden Wochen des Schuljahres eine kostenlose Mittagsverpflegung ermöglichen kann, um bestehende Vorbehalte abzubauen.

Erste Maßnahmen sollen zum Schuljahresbeginn 2021/2022 umgesetzt werden.

 

 

 

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Abstimmung: Abstimmungsergebnis:

 

Dafür:

8

 

 

 

Dagegen:

2

 

Angenommen

x

Enthaltungen:

 

 

Abgelehnt