ALLRIS net

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren
Wortprotokoll

Frau Mucha stellt den Antrag vor. Sie fügt hinzu, dass die maximal mögliche Anzahl von Photovoltaik-Modulen auf geeigneten Dächern nicht zwangsläufig wirtschaftlich ist und stellt eine entsprechende redaktionelle Änderung des Antrags in Aussicht.

 

Herr Matthäus fügt hinzu, dass es aktuell keine Photovoltaikanlagen (PVA) auf den Dächern kommunaler Gebäude gibt. Bei der WIRO sind einige Häuser mit PVA belegt. Er sieht in der Nutzung der Dachflächen ein großes Potenzial. Frau Raeuber hinterfragt, ob dies grundsätzlich auf allen kommunalen Dächern möglich ist. Herr Matthäus antwortet, dass vor mehr als 10 Jahren alle kommunalen Dächer dahingehend überprüft wurden. Ein Großteil war zu diesem Zeitpunkt aufgrund der hohen Last oder der unzureichenden Befestigungsmöglichkeiten der PVA nicht geeignet. Da es in der Zwischenzeit viele technische Verbesserungen gegeben hat, gibt es weitaus mehr Möglichkeiten.

 

Herr Porst fügt hinzu, dass es in Rostock viele Typenbauten (z.B. WBS 70) mit einem Flachdach gibt, was generell vorteilhaft für den Aufbau ist. Auch auf Schrägdächern besteht ein Potenzial. Er merkt an, dass eine Gestaltungssatzung die Installation einer PVA eventuell verhindern könnte. Hier gilt es entsprechend nachzusteuern. Zudem sollte festgelegt werden, welcher Ausgleich zu schaffen ist, wenn keine Solaranlage möglich ist.

 

Herr Reinke weist darauf hin, dass sich durch eine PVA die Nebenkosten reduzieren lassen. Frau Pittasch sieht bei vermieteten Häusern einen nachteiligen Effekt für die Mieter, da die Investition auf die Miete umgelegt werden könnte. Herr Reinke sagt, dass das nicht zwingend der Fall sein muss. Herr Porst ergänzt, dass auch über Mieterstrom nachgedacht werden sollte.

 

Herr Kröger merkt an, dass der Antrag die Möglichkeit einer Speicherung der erzeugten Energie offen lässt.

 

Herr Bauer sagt, dass Dachflächen auch für PVA vermietet werden könnten.

Reduzieren