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Auszug - Information zum Planungsstand Maritimes Erlebniszentrum durch Frau Dr. Möller   

 
 
Sitzung des Kulturausschusses
TOP: Ö 4.3
Gremium: Kulturausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 20.09.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:30 - 18:15 Anlass: Sitzung
Raum: Beratungsraum 2, Rathaus
Ort: Neuer Markt 1, 18055 Rostock
 
Wortprotokoll

 

Frau Dr. Möller gibt einen Überblick über die Planungen zur Sanierung des Traditionsschiffes und zum Bau des maritimen Erlebniszentrums.

Die geschätzten Kosten für die Brandschutzverbesserung und die Styroporbeseitigung belaufen sich auf ca. 3 Mio. Euro, die Kosten für den Umbau des Schiffes und die Neuinstallation der Ausstellungen werden ca. 5 – 6 Mio. Euro betragen. 

2019 wolle man in die Feinplanung gehen, 2020/21 sollen die Maßnahmen dann umgesetzt werden. Im Bereich der Stauung solle dann auf 800 m² die maritime Geschichte Rostocks präsentiert werden von der Hansezeit bis ins 21. Jahrhundert. Auf Deck 3 plane man 1200 m² für Sonderausstellungen und Kinderbereich. Die authentischen Räume des Schiffes wie Kombüse, Mannschaftsräume und Brücke sollen stärker mit multimedialen Installationen in Szene gesetzt werden. Das Interessenbekundungsverfahren für ein Gestaltungsbüro für die inhaltliche Durchplanung des Schiffes laufe, im Oktober 2018 seien die Vorstellungen terminiert. Für November rechne man mit dem Planungsbeginn.

Für den landseitigen Erweiterungsbau plane man 2019 eine Machbarkeitsstudie und das inhaltliche Konzept. Das Gebäude solle künftig Schätze der maritimen Sammlung, Café und Veranstaltungsraum sowie ein touristisches Angebot zur Geschichte der Ostsee beherbergen. Die Umsetzung sei abhängig von den Fördermöglichkeiten.

 

Herr Teske verweist auf den Beschluss der Bürgerschaft vom 11.10.2017. Danach hätten der Bürgerschaft bereits im 2. Quartal 2018 die Planungen für das maritime Erlebniszentrum mit der finanziellen Untersetzung vorgelegt werden sollen. Er erwarte einen Antrag auf Terminverlängerung oder eine Informationsvorlage.

 

Frau Dr. Möller stellt eine Bürgerschaftsvorlage für den Spätherbst in Aussicht.

 

Frau Jens verweist darauf, dass das Iga-Entwicklungskonzept seit langem beschlossen vorliege. Man fange nicht bei Null an, sondern könne auf dem Konzept aufbauen. Der vorliegende Fördermittelkatalog habe leider keine Verwendung gefunden. Die Stadt verspiele eine Chance, wenn das Potential nicht zügig publikumswirksam präsentiert werde. Dabei dürfe der Park nicht aus den Augen verloren werden.

 

Frau Dr. Bacher weist darauf hin, dass die Erreichbarkeit dringend verbessert werden müsse, insbesondere die Nahverkehrsanbindung über Dorf Schmarl.

 

Auf Antrag von Frau Kranig erteilen die Ausschussmitglieder Herrn Taufmann vom Seniorenbeirat das Rederecht.

 

Herr Taufmann führt aus, dass das Schiff über den Zugang Groß-Klein nach einem kurzen Spaziergang durch den attraktiven Park relativ schnell zu erreichen sei. Es gebe hier auch ausreichend Parkplätze und den Bushaltepunkt IGA-Park. Man müsse dies nur besser kommunizieren und ausschildern.