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Auszug - "Städtebauliche Entwicklung - Hamburger Tor und Gelände des IGA Park"  

 
 
Sitzung des Ortsbeirates Schmarl
TOP: Ö 7.1
Gremium: Ortsbeirat Schmarl (7) Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 05.12.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:30 - 20:15 Anlass: Sitzung
Raum: Haus 12 Schmarl
Ort: Am Schmarler Bach 1, 18106 Rostock
 
Wortprotokoll

Herr Müller

Herr Müller macht einige Ausführungen zur Umsetzung des IGA-Park Konzeptes.

Rostock will sich für die BUGA 2025 bewerben.

Die Grundsatzentscheidung zur IGA fiel am 24.09.2017. Es ist ein klares Votum und die Entwicklung wird jetzt ausgewertet.

Die erste konstituierende Sitzung der Arbeitsgruppe hat stattgefunden und sie wurde vom Präsidenten der Bürgerschaft geleitet. Federführend wird hier S2 verantwortlich sein. In den einzelnen Bereichen werden Unterarbeitsgruppen gebildet. In der nächsten Sitzung im Januar

wird die Entscheidung getroffen, über die Betreibung und die Finanzierung.

Auf dem Gelände der ehemaligen Nationengärten gibt es zwei potenzielle Bauflächen. Aber es muss überlegt werden, wie man mit den drei Baufeldern umgehen wird.

Für das Hamburger Tor wird man sich neuen Konzepten und Ideen öffnen müssen.

Rostock will sich für die BUGA 2025 bewerben. Dafür müssen die Bewerbungsunterlagen bis

zum 30.06.2018 vorliegen. Bis zur Maisitzung der Bürgerschaft soll der Grundsatzbeschluss erstellt sein.

 

Herr Maronde

r die Bebauung der ehemaligen Nationengärten ist eine mehrgeschossige Bebauung angedacht. Diese Wohnanlage soll „Wohnen am Park“ heißen. Hier werden viele Ideen und Vorschläge benötigt, denn eine Ausweitung der Fläche wird es nicht geben.

Hamburger Tor- Bebauungsplan sah Erbauung eines Hotels vor.

Die Messegesellschaft hat jahrelang versucht dort ein Hotel zu errichten.

Das Amt möchte eine Konzeptausschreibung veranlassen.

Die Ausschreibung sollte sehr offen gestaltet werden und der Zugang zur Messe soll erhalten bleiben.

 

Herr Engelmann hält es nicht für sinnvoll, die Wohnbebauung an das Konzept für die IGA zubinden. Mit dem IGA Konzept muss nicht städtebauliche Entwicklung bearbeitet werden.

 

Herr Berger ist der Meinung, es muss über ein Nachnutzungskonzept nachgedacht werden, dies muss bei der BUGA bedacht werden.

 

Herr Groß fragt, ob das Nachnutzungskonzept der IGA, welches mal beschlossen war, in das Konzept der BUGA mit einfließt.

 

Herr Müller

Die Stadt hat das Grundstück, schreibt dieses auch aus und erwartet dazu ein Konzept.

Vorstellbar ist, dass dies auch durch den Planungs-und Gestaltungsbeirat begleitet wird.

 

Herr Schmidt bedankt sich bei Herrnller für die Teilnahme an dieser Ortsbeiratssitzung und macht gleichzeitig darauf aufmerksam, dass auch noch ein NORMA-Gebäude im Ortsteil ist und der Rhododendronpark im IGA-Park unbedingt erhalten bleiben muss. Durch viele Äerungen soll dieser schöner sein, als der in Graal-Müritz.

 

rgerin

Bebauung zu Dorf Schmarl, was ist angedacht?

 

Herr Maronde

Es gibt nur 3 Flächen, es ist aber Wohnbebauung geplant, daher erfolgt die Konzeptausschreibung.

 

Herr Droese weist daraufhin, dass der Bebauungsplan damals im Ortsbeirat behandelt wurde.

 

Herr Gürtler erfragt die Anzahl der entstehenden Wohnungseinheiten und ob sich etwas

 

an der Infrastruktur des Dorfes ändert?

 

Herr Maronde

 

Es werden 70- 80 Wohneinheiten entstehen.

 

Herr Engelmann verweist auf die Veranstaltungen im IGA-Park. Hier könnte die Lärmthematik eine Rolle spielen.

 

Herr Droese gibt noch einmal den Hinweis, dass an der Warnow entlang, der freie Durchgang für die Bürger mitbedacht werden muss. Das Gelände des IGA-Parks darf nicht losgelöst von der restlichen Entwicklung des Ortsteiles betrachtet werden.

Das Potential derursprünglich fürdie IGA geplante Gesamtfläche ist zu erschließen. Diese beginnt am Haltepunkt Lütten Klein und reicht über die Hanse Messe und entlang der Warnow mit dem Schiffbau-und Schifffahrtsmuseum, dem Warnow Strand, dem Kanusportverein Breitling e. V., dem Jugendschiff „Likedeeler“, dem Fischer, der Mariana und der Kaffee-& Kakaorösterei im Fährhaus Schmarl bis hin zum geschützten Landschaftsbestandteil Hundsburg.

 

Herr Droese bedankt sich bei Herrn Müller und Herrn Maronde für die interessanten Ausführungen.