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Auszug - Beschluss über die Auslegung der südlichen Teilfläche des Bebauungsplanes Nr. 12.W.188 "Ehemalige Molkerei", Neubrandenburger Straße  

 
 
Sitzung des Ortsbeirates Brinckmansdorf
TOP: Ö 5.1
Gremium: Ortsbeirat Brinckmansdorf (15) Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Di, 05.09.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:30 - 20:50 Anlass: Sitzung
Raum: Klassenraum Grundschule "John Brinckman"
Ort: Vagel-Grip-Weg 10a, 18055 Rostock
2017/BV/2994 Beschluss über die Auslegung der südlichen Teilfläche des Bebauungsplanes Nr. 12.W.188 "Ehemalige Molkerei", Neubrandenburger Straße
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
fed. Senator/-in:OB, Roland Methling
Federführend:Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft Beteiligt:Zentrale Steuerung
    Ortsamt Mitte
   Bauamt
   Kataster-, Vermessungs- und Liegenschaftsamt
   Amt für Verkehrsanlagen
   Amt für Stadtgrün, Naturschutz u. Landschaftspflege
   Amt für Umweltschutz
Leitlinien:7. Stadtplanung und Architektur in hoher Qualität
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 (wie Dokument) Entwurf 14 7 17 Teilbereich1-Plan M1-1000 (6709 KB)    
Anlage 2 2 (wie Dokument) Begründung Entwurf 14.07.2017 (3383 KB)    

Zu diesem TOP sind Frau Schabehorn vom Amt für Stadtentwicklung, Herr Hartmut Thede von der Firma Wohnungsbau Semmelhaack und der zuständige Architekt Herr Fricke erschienen.

Frau Schabehorn erklärt, dass die Information zum Bauvorhaben bereits am 02.06.2016 auf der Ortsbeiratssitzung vorgestellt wurde.

Die Firma Wohnungsbau Semmelhaack hat vor,aus diesem Projekt ein modernes, vielseitiges und inklusives Wohnquartier zu schaffen.

Herr Fricke erklärt ,dass vor allem im südlichen Teil der alten Molkerei das neue Wohnquartier

entstehen soll. Der nördliche Teil kann erst angepasst werden, wenn die Gutachten vollständig vorliegen und ausgewertet sind.

Im südlichen Teil ist geplant 25 Prozent Wohnraum für Familien, 25 Prozent für Studenten und 25 Prozent Wohnraumr die Seniorenpflege bereitzustellen.

Auf dem Gelände an der Neubrandenburger Straße sollen bis zum Jahr 2020 ca. 500 Wohnungen entstehen mit Kita, Tagespflege, Elektrotankstelle und Wärmeselbstversorgung.

Um das Bauvorhaben umsetzen zu können, ist die Änderung des Bebauungsplanes notwendig.

Außerdem ist geplant einen Spielplatz für Kinder von 7- 13 Jahren zu errichten.

Herr Thede erklärt oberstes Ziel des Baukonzeptes sei, bezahlbarer Wohnraum zu schaffen die durch das Land gefördert werden. Neben Mehrfamilienhäusern mit Mietwohnungen seien

Einfamilienhäuser geplant die verkauft werden sollen. Die mehrgeschossigen Gebäude sollen dem KfW-Effizienshausstandard 55 genügen und 45 Prozent weniger Primärenergie als vergleichbare Neubauten verbrauchen. Durch die Biogasanlage in Waren/Müritz wird die Energie in das Netz eingespeist und hier über die Stadtwerke Rostock entnommen. Eine zentrale Heizanlage in Form eines Blockheizkraftwerkes soll in einem der Wohnblöcke eingeordnet werden.

 

Herr Scheube kritisiert, dass die Stadtverwaltung nur den südlichen Teil anpassen will.

Die Anwohnerinnen und Anwohner in Brinckmansdorf warten schon seit 10 Jahren auf eine Lösung für den nördlichen Teil. Das Gebiet ist seit langem ein gravierender städtebaulicher Missstand. Die Stadt sollte sich bemühen, diese Missstände so schnell wie möglich zu beseitigen damit Sie nicht länger brach liegen. In der Begründung zur Vorlage steht auf S. 5..... die Stadt hat entschieden in ...T 1 und T2 zu teilen. Weder der Ortsbeirat noch der Bauausschuss erhielten im Vorfeld eine Information. Herr Scheube betont die Dringlichkeit der Querverbindung zwischen Neubrandenburger Straße und Kassebohmer Weg zeitnah zu gewährleisten. Die Trasse soll südlich der Bahnschienen durch das Gewerbegebiet führen bis zur Erschließung des Wohngebiets „Waldeslust“

Frau Schabehorn erklärt die Nichtbebauung des nördlichen Teils der alten Molkerei ist auf Grund schwieriger Eigentumsverhältnisse im Moment nicht möglich. Die Stadtverwaltung hat bereits kurz vor Abschluss der Planungen für eine Querverbindung plädiert. Der Eigentümer des Grundstückes habe aber dann seine Pläne geändert. Durch die neuen Voraussetzungen wird ein erneutes Gutachten benötigt. Da die Stadt dringend Wohnungen benötigt, sollte der Wohnungsbau auf dem alten Molkereigelände deshalb nicht länger heraus gezögert werden.

Frau Schabehorn gibt an, dass die Durchfahrt auf jeden Fall realisiert wird.

Herr Scheube fordert, dass ein Termin für die Umsetzung festgehalten wird.

 

Es erfolgt ein rege Diskussion.

Anwohner der Neubrandenburger Straße melden sich zu Wort. Sie befürchten ein Verkehrschaos, wenn bis zu 1800 neue Anwohner auf das Molkereigelände ziehen.

Da es jetzt schon Probleme und lange Staus gibt.

Frau Schabehorn gibt an das ein Verkehrsgutachten existiert, in dem die geplanten Verkehrsbeziehungen funktionieren werden. Außerdem muss man die Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs verbessern.

 

Herr Penzlin erscheint um 18.55 Uhr auf der Ortsbeiratssitzung.

 

 

Herr Fricke berichtet, dass geplant ist, die Busse nicht in das Wohngebiet fahren zu lassen Es sind neue Bushaltestellen vorgesehen.

Herr Döbel fragt nach der Verkehrslösung da in diesem Straßenbereich z.B. der Kitaeinrichtung mit ständigen Hol- und Bringeverkehr gerechnet werden muss.

Die obere Planstraße um die Kita muss breiter gestaltet werden.

Die geplanten Straßenbreiten werden auf Grund der Erfahrungen in Kassebohm für zu eng gehalten.

 

Der Ortsbeirat stimmt den Antrag mit der Vorausgabe zu, dass die terminliche Bekanntgabe des 1. Teilabschnittes dem Ortsbeirat rechtzeitig bekanntgegeben wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

.

 

 

 

 


Beschluss:

Beschlussvorschlag:

Der Entwurf der südlichen Teilfläche (Teilfläche 1) des Bebauungsplans Nr. 12.W.188 „Ehemalige Molkerei", Neubrandenburger Straße

begrenzt:

      im Norden: - südlich der im B-Plan Nr. 12.GE.68 Gewerbegebiet „Kassebohm" 

                           festgesetzten Gewerbefläche             

      im Osten:   - nordwestlich des Wohngebietes Kassebohm bis zum südlichen

                         Grundstücksende der ehemals neuen Molkerei

      im Süden:  - Grundstücksgrenze der ehemals neuen Molkerei einschließlich

                           Lärmschutzwall

      im Westen: - entlang der Neubrandenburger Straße (L 191/B 103) bis zum

              Grundstücksende der alten Molkerei

und die Begründung dazu werden in der vorliegenden  Fassung gebilligt und sind nach § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen.

 

 

 


Abstimmung:Abstimmungsergebnis:

 

Dafür:

4

 

 

 

Dagegen:

0

 

Angenommen

X

Enthaltungen:

2

 

Abgelehnt